Was macht man bei einer Gestalttherapie?

Was macht man bei einer Gestalttherapie?

Ziel einer Gestalttherapie ist, dass der Patient mehr Kontrolle über sein Leben erarbeitet und sein volles Potenzial entwickelt. Dazu betrachtet der Therapeut weder die vergangenen Ereignisse noch zukünftige Sorgen des Patienten. Der Fokus bleibt immer in der gegenwärtigen Situation. Denn Veränderungen können nur in der Gegenwart stattfinden.


"Wie erlebe ich mich oder andere Menschen zum jetzigen Zeitpunkt?" Diese Frage stellt der Therapeut daher immer wieder von Neuem. Schließlich steht der Mensch nie still, sodass die Antwort morgen oder nächste Woche schon ganz anders ausfallen kann.


Zentrale Technik der Gestalttherapie ist der Dialog zwischen Therapeut und Patient. Im Dialog mit dem Therapeuten schult der Patient die Wahrnehmung dafür, wie er selbst sich verhält, wie er Dinge wahrnimmt und was er fühlt.


Der Therapeut konfrontiert den Patienten mit eventuellen Widersprüchen in seinem Verhalten, die zu Konflikten führen. Ebenso ermutigt er den Patienten, seine bisherige Weltsicht zu hinterfragen. Der Patient soll dadurch ein neues Bewusstsein für seine Situation erlangen. Diese veränderte Wahrnehmung ermöglicht es dem Patienten, neue Erfahrungen zu machen und neue Verhaltensweisen auszuprobieren.



Der Therapeut verhält sich während der Therapie dem Patienten gegenüber stets wertschätzend und einfühlend, aber er fordert ihn auch, sich weiterzuentwickeln.


Gestalttherapie: Methoden
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