Auferstehung

Auferstehung - Gebetsblatt zum 32. Sonntag


Ankommen

Suchen Sie sich zunächst einen stillen Ort aus. Versuchen Sie alle störende Dinge auszuschalten. Lassen Sie sich nieder. Schließen Sie Ihre Augen und atmen Sie ruhig und langsam, mehrmals hintereinander ein und aus. Lassen Sie Ihre Gedanken kommen, aber auch wieder weiterziehen. Halten Sie sich nicht mit ihnen auf. Achten Sie nur auf Ihren Atem. Atmen Sie dreimal hintereinander tief aus und ein.

 

Vor Gott

Sagen Sie sich: Ich bin da. Gott ist bei mir. Er blickt liebevoll auf mich und mein Leben. Ich bin von ihm angenommen, gehalten. Gott ist in mir. Er erfüllt mich. Werden Sie sich der Nähe Gottes bewusst.

 

Achtsamkeit

Fragen Sie sich, wie Sie jetzt da sind. Was bringen Sie in diese Zeit mit? Gibt es Dinge, die Sie beschäftigen, erfreuen oder bedrücken? All das darf jetzt da sein. Sammeln Sie es ein und halten Sie es Gott hin. Stellen Sie sich dabei eine Schale vor, die Sie Gott entgegenhalten. Und sehen Sie, wie er sie Ihnen abnimmt.

 

Biblischer Text: Lk 20,27-38

Von den Sadduzäern, die bestreiten, dass es eine Auferstehung gibt, kamen einige zu Jesus und fragten ihn: Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, ohne Kinder zu haben, dann soll sein Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen verschaffen. Nun lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, starb aber kinderlos. Da nahm sie der zweite,

danach der dritte und ebenso die anderen bis zum siebten; sie alle hinterließen keine Kinder, als sie starben. Schließlich starb auch die Frau. Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt. Da sagte Jesus zu ihnen: Die Kinder dieser Welt heiraten und lassen sich heiraten. Die aber, die gewürdigt werden, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, heiraten nicht, noch lassen sie sich heiraten. Denn sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und als Kinder der Auferstehung zu Kindern Gottes geworden sind. Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt. Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn leben sie alle.

 

Bild

Ich sehe die Angreifer Jesu, die Sadduzäer, im Streitgespräch mit Jesus.

 

Bitte

Ich bitte Gott mich im Glauben zu stärken, dass er mein Leben unbedingt will, heute und jetzt und über meinen Tod hinaus.

 

Arbeit mit dem Text

1. Welche Gedanken und Regungen löst der Text bei mir aus? Gibt es Fragen, die in mir entstehen? Unsicherheiten? Besorgnis? Löst er möglichweise ein versicherndes Gefühl in mir aus? Weckt er meinen Glauben? Bestätigt er ihn? Was ist es, das mir gerade durch den Kopf geht?

2. „Gott ist ein Gott der Lebenden und nicht der Toten.“ Wozu lädt mich dieser Satz konkret ein? Was könnte er für mich in meinem Alltag bedeuten und mit dem Blick auf die Menschen um mich herum? Was könnte er mir bedeuten in Zusammenhang mit meiner Gemeinde und der Kirche?

3. Welchen Gedanken nehme ich aus meinen Überlegungen mit in meinen Alltag und wie erleben Menschen in meinem Umfeld, dass ich mich durch dieses Text habe ansprechen und inspirieren lassen?

 

Gespräch mit Gott

Sagen Sie jetzt Gott, wie einem guten Freund, was Ihnen während dieser zurückliegenden Zeit durch den Kopf gegangen ist. Erzählen Sie es ihm, wie wenn Sie mit einem guten Freund oder einer guten Freundin reden würden.  Wenn Gott Ihnen jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

Segen

 

Gott, du Freund des Lebens, segne uns.

Stärke unseren Glauben, dass er uns ins Leben führt. Hilf uns zu erkennen, wie du in unserem Leben wirkst. Führe uns zu dir, damit wir die Fülle des Lebens erlangen. Amen.

 

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