Gestalttherapie: Methoden

Gestalttherapie: Methoden


In der Gestalttherapie setzt der Therapeut kreative Methoden ein. So haben Rollenspiele in dieser Therapieform eine wichtige Bedeutung:


Der Patient soll Konflikte bearbeiten, indem er einen Dialog mit der betreffenden Person inszeniert. Die betreffende Person ist nicht anwesend, sondern wird durch einen leeren Stuhl repräsentiert. Der Patient versetzt sich in beide Positionen. Er spricht einmal aus seiner Position und antwortet dann aus der Position des nicht anwesenden Konfliktpartners.


Durch solche Rollenspiele kann dem Patienten der Inhalt bestehender Probleme deutlicher werden und er kann andere Kommunikationsweisen ausprobieren.


Mögliche Probleme erfasst der Therapeut auch über die Körpersprache des Patienten. Beispielsweise fragt er ihn, warum er bei bestimmten Themen mit seinen Beinen zappelt oder die Arme verschränkt. Der Therapeut interpretiert die Verhaltensweisen des Patienten jedoch nicht. Nur der Patient selbst kennt die Bedeutung seiner Handlungen. Der Gestalttherapeut leitet den Patienten lediglich an, damit er ein tieferes Verständnis für sich selbst bekommt. Er kann den Patienten auch bitten, mit neuen Körperbewegungen zu experimentieren.


Welche Risiken birgt eine Gestalttherapie?
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