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Gebetsblatt zum Palmsonntag

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

 

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Bibeltext Phil 2,6-11

Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum zu erkennen, dass Jesus Mensch war wie ich selbst, jedoch frei von Schuld, dass er alle Erfahrungen des Lebens mit mir teilt und meine Wege mit mir geht.

 

Bild

Ich sehe die zwei Seiten eines Kreuzes. Auf der einen Seite sehe ich Jesus, den Gekreuzigten. Auf der anderen Seite sehe ich Jesus, den Auferstandenen auf einem Thron sitzen.

 

Impulse

1. In diesen Tagen hören wir von den Ereignissen, die kurz vor dem Tod Jesu stattgefunden haben: Einzug in Jerusalem. Mahl mit den Jüngern und der Fußwaschung vorweg. Leidensweg Jesu mit all seinen Stationen. Ich lasse die verschiedenen Bilder vor meinem inneren Auge entstehen. Welches der Bilder spricht mich besonders an? Habe ich eine Ahnung warum?

2. Jesus war Gott gleich. Jesus war Gott. Was bedeutet es für mich, dass Jesus an diesem Status nicht festhält, vielmehr Mensch wurde und in den wesentlichen Vollzügen des Menschseins mir ähnlich?

3. Ich werde eingeladen, in diesen Tagen den Weg Jesu mitzugehen. Ich begleite einen Menschen in sein Schicksal hinein, das am Ende durch den Tod bestimmt wird. Was ist für mich persönlich im Augenblick bedrückend, belastend, zerstörend, beängstigend.

Und was erbitte ich mir von Gott in diesem Lebensmoment?

4. Welche Hoffnung wird in mir wach, wenn ich den Weg Jesu in diesen Tagen mitgehe?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

Gebet

Gott, du bist dir nicht zu fein, zu heilig, zu groß, um mir unter den Bedingungen meines Menschseins zu begegnen und mich zu begleiten. Ob in Freude und Erfolg oder im tiefsten Leid und Trauer – in den Höhenflügen und an den Tiefpunkten -, es gibt keinen Moment meines Lebens, wo du, Gott, mich nicht begleitest. Das kann ich oft nicht fassen, solche Treue und Beständigkeit bin ich aus meinem Alltag nicht gewohnt. Lass mich im Verstehen deiner Gegenwart wachsen, dass ich sie dankbar anzunehmen lerne. Amen.

 

Segen

Der Herr segne und behüte uns.

Er wende sich uns zu und lasse seinen liebevollen

Blick auf uns ruhen.

Er nehme alle Gedanken des Unfriedens aus unseren Herzen

und erfülle uns mit seiner Güte.

Er segne und bewahre uns.

Amen.

 

 

Eine gesegnete Karwoche und die Erfahrung

von Hoffnung und Heil im Mitgehen auf dem

Weg Jesu.

 

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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