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Gebetsblatt zum Gründonnertag

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

 

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Bibeltext 1 Kor 11,23-26

Ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! Denn, sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum, mir darüber klar zu werden, dass mich Jesus an seinem Tisch immer wieder erwartet und mir das Brot des Lebens und den Wein der Freude reichen will, die Gemeinschaft mit ihm und untereinander.

 

Bild

Ich richte mir einen kleine weiße Decke und lege darauf eine Scheibe Brot. Daneben stelle ich einen Becher. Er kann gerne mit einem Schluck Wein gefüllt sein. Ich nehme dieses Bild in mich auf.

 

Impulse

1. In den vergangenen Wochen und Monaten war es vielen unter uns nicht möglich, sich zum Gottesdienst und zur Eucharistiefeier in der Kirche zu versammeln. Wie geht es Ihnen mit dem Verzicht auf die Feier der Eucharistie? Welchen Stellenwert hat sie Ihrem persönlichen Leben?

2. Eucharistie heißt Danksagung: Wofür möchten Sie rückblickend auf die vergangenen Monate danken?

3. Mit den Gaben von Brot und Wein bringen wir unser eigenes Leben Gott dar. Was möchten Sie bildhaft gesprochen Gott zu Füßen legen und ihm übergeben?

4. Eucharistie versammelt und verbindet. In den Gaben von Brot und Wein haben wir Gemeinschaft mit Christus und untereinander. Wie erfahren Sie im Augenblick diese Gemeinschaft und wo? Wie prägend und entscheidend ist die Verbundenheit im Glauben und in der Feier mit anderen Menschen für Sie?

5. Was verbinden Sie mit dem Wort „Tut dies zu meinem Gedächtnis?“ Welche Einladung spricht aus diesen Worten?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

 

Liebe, die sich tief herabbeugt,

hat die Kraft uns aufzurichten.

Jesus hat sie uns gezeigt.

 

Brot und Wein auf seinem Tisch –

göttlich nährt uns seine Liebe,

lädt auch Sünder dazu ein.

 

Sklavendienst an seinen Jüngern –

als Gesetz des Neuen Bundes,

Zeichen, das er hinterlässt.

 

Abschiedsworte voller Leben –

Trost und Weisung für die Freunde

und für eine ganze Welt.

 

 

Segen

Herr, dein Segen komme auf uns.

Wie das Brot der Erde unseren Hunger stillt

und das Brot des Himmels uns Hoffnung schenkt,

so gebe dein Segen uns immer neu die Kraft,

deinen Frieden zu suchen.

 

Eine gesegnete Karwoche und die Erfahrung

von Hoffnung und Heil im Mitgehen auf dem

Weg Jesu.

 

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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