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Gebetsblatt für den Ostermontag

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich kleine Osterkerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

 

In der Gegenwart Gottes

Ich beginne mit dem Kreuzzeichen.

Ich rufe mir in Erinnerung:

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Gebet

Jesus Christus, du kommst zu uns. Du machst alles neu. Du schließt dich uns an und bist mit uns auf dem Weg. Öffne uns die Augen für deine Gegenwart. Du sprichst mit uns und rührst unsere Herzen an. Teile mit uns Brot und Wein und bleibe bei uns. Dir vertrauen wir uns an, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.

 

Bibeltext Lukas 24,13-35

Ich lade Sie heute dazu ein, die Bibel zu nehmen und den aufgeführten Text (Lk 24,13-35) zu lesen. Da er zu lange für dieses Gebetsblatt ist, steht er nicht an dieser Stelle.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum, mir den Raum zu schenken, in dem ich ihm meine Gedanken und Gefühle, meine augenblickliche Stimmungslage mitteilen kann und um die Erfahrung der ermutigenden und sinngebenden Gegenwart des Auferstandenen in meinem Leben.

 

Bild

Ich sehe die beiden Jünger nach Emmaus gehen und Jesus zu ihnen auf den Weg stoßen. Ich begleite sie.

 

Impulse

1. Welche Erfahrungen der letzten Monate, Wochen und Tage trage ich im Augenblick mit mir? Worüber würde ich mich gerne mit einem anderen Menschen austauschen? Welche Dinge und Erfahrungen der vergangenen Monate, Wochen und Tage belasten meine Seele und lassen mich traurig sein und resigniert?

2. Ich stelle mir vor, Jesus setzt sich in diesem Augenblick neben mich und fragt mich, wie es mir geht; was mich rückblickend beschäftigt; worüber ich mir meine Gedanken mache; was mich möglicherweise niederdrückt. Ich erzähle ihm davon.

3. Ich höre hin, was Jesus mir über das Leben sagt, über die Weite und die Freiheit des Lebens und seine vielen Möglichkeiten, aber auch über seine Grenzen, Bedingungen, Endlichkeit.

4. Was könnte der Satz: „Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Christus das erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen.“ für mich gerade jetzt bedeuten könnte.

5. Beim Brotbrechen erkannten die Jünger den Herr, den auferstandenen. Gibt es Momente und Augenblicke, in denen auch mir die Augen aufgehen und ich erkennen darf, wie sehr ich von Gottes Nähe umgeben bin? Welche Momente waren dies in den vergangenen Monaten, Wochen und Tagen? Welche Momente sind es heute an diesem Tag?

 

 

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Fürbitten

Meine Sorgen, meine Anliegen und Bitten trage ich jetzt vor Gott. Ich formuliere sie frei, so wie sie mir gerade in den Sinn kommen, in der Gewissheit, dass Gott bereits um mich weiß, noch bevor ich zu ihm ein Wort gesagt habe. Ich kann nach jeder Bitte den Ruf aussprechen: Herr, bleibe bei mir und all denen für die ich bete.

 

Vater unser

Gebet

Barmherziger Gott, wir danken dir für alles, was du an uns getan hast. Du hast die Fesseln des Todes gelöst und uns aufgerichtet. Bleibe nun bei uns und lass uns deiner Gegenwart bewusst bleiben auf all den Wegen, die das Leben für uns bereithält. Amen.

 

Segen

Gott zeige dich uns, damit wir dich finden.

Gehe mit uns, damit wir dich erkennen.

Schenke uns Gemeinschaft mit dir, damit wir

unser Ziel erreichen.

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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