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Gebetsblatt zu Christi Himmelfahrt

 

 

 

 

 

 

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

Ankommen

Ich setze mich und komme zur Ruhe. Ich achte auf meinen Atem. Ich atme ruhig und regelmäßig ein und aus. Ich bleibe für einen Moment dabei, nur auf mein Atmen zu achten.

Wie bin ich gerade da? Was beschäftigt mich? Gibt es Dinge, die mich erfreuen? Gibt es Dinge, die mich traurig machen? Was liegt mir auf dem Herzen? Ich weiß mich geborgen in der Gemeinschaft all derer, die in diesen Augenblicken mit mir beten.

 

In der Gegenwart Gottes

Ich mache das Kreuzzeichen. Ich werde mir bewusst: Gott sieht mich. Gott kennt mich. Gott weiß um mich. Gott liebt mich. Gott ist jetzt da, mir näher als ich es für möglich halte. Ich besinne mich auf diese Nähe Gottes in meinem Leben.

 

Gebetsanliegen

Worum möchte ich Gott in dieser Gebetszeit bitten?

 

Text Mt 28,16-20

Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

 

Bild

Ich gehe hinaus ins Freie und bleibe stehen oder setze mich hin. Ich blicke zum Himmel empor. Ich betrachte den Himmel, seine Farben, die Wolken, all das, was ich sonst noch am Himmel entdecke. Ich lasse die Bilder auf mich wirken.

 

Impulse

1. Welche Regungen verspüre ich in diesem Moment? Gibt es Impulse, die in mir in diesem Augenblick wach werden? Gibt es etwas, das ich Jesus von mir und meinem Leben erzählen möchte? Was bringe ich ihm mit an Fragen, Unsicherheiten, Sorgen, Freuden, Glücksmomenten, Schönem …

2. Jesus hat Vollmacht im Himmel und auf Erden. Ich sehe wie Macht auf dieser Erde gebraucht und missbraucht wird. Wie reagiere ich darauf? Kenne ich eigene Erfahrungen mit dem Missbrauch von Macht? Wie spüre ich Machtausübung von Verantwortlichen in dieser Krisenzeit? Die Kirche übt auch Macht aus. Welche Erfahrungen habe ich mit der Macht der Kirche und ihrer Vertreter gemacht? Wie hört sich vor diesem Hintergrund das Wort Jesu für mich an: „Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf Erden.“

3. Jesus sendet seine Jünger aus: „Geht!“ Sie sollen die Menschen taufen. Wozu sendet Jesus mich? Bin ich mir meiner eigenen Sendung bewusst? Wie könnte meine Sendung heißen? Zu was ruft Jesus mich in dieser Welt, in dieser Kirche, in meiner Gemeinde? Bin ich mir bewusst, dass ich gesendet bin, ausgestattet mit einem einzigartigen Auftrag?

4. Jesus ist bei seinen Jüngern bis zum Ende der Welt. Seine Zusage gilt auch mir. Was löst diese Zusage im Hinblick auf mein eigenes Leben gerade auch in dieser verunsicherten Zeit in mir aus? Ist sie Trost für mich? Empfinde ich durch sie einen inneren Frieden? Oder etwas ganz anderes?

5. Ich lese das Evangelium. Ich halte Stille und spüre nach, was mich daraus anspricht. Wo bleibe ich hängen? Bei welchen Wort? Bei welchem Satz? Bin ich mir bewusst, warum ich hierbei hängen bleibe? Was will Gott mir dadurch zu verstehen geben?

 

Stille

 

Vater unser

 

 

Segen

Gott segne mich. Segne mich mit dem Vertrauen in deine Macht im Himmel und auf Erden. Segne mich mit meiner eigenen Sendung in dieser Welt und unter den Menschen. Segne mich mit der Gewissheit, dass du bei mir bist, solange mein Leben währt.

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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