thomas diener systemische-lösungsorientierte supervision und coaching geistliche begleitung gestalttherapeutische beratung
  thomas diener                                                                                                                                systemische-lösungsorientierte                                                                    supervision und coaching                                                                                                                                              geistliche begleitung                                                                    gestalttherapeutische beratung

Christi Himmelfahrt

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich rufe mir in Erinnerung:

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Gebet

Du, hinter uns, hinter allem, was war. Kraft, die hervorbringt, die Leben will, Entfaltung. Du, in uns, in allem, was ist. Kraft, die durchdringt, die Reifung will und Verwandlung. Du, vor uns, vor allem, was wird. Kraft, die vorantreibt, die Liebe will, Vollendung. Herr, erbarme dich. Amen. (Lothar Zenetti)

 

Bibeltext Mk 16,15-20

Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!

Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden.

Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;

wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.

Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.

Sie aber zogen aus und verkündeten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte das Wort durch die Zeichen, die es begleiteten.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott, mein Herz für die Wirklichkeiten in meinem Leben zu öffnen, für die ich noch keinen Blick habe, die jedoch wesentlich zu meinem Leben dazugehören, wie z.B. die Wirklichkeit eines neuen Himmels und einer neuen Erde; die Wirklichkeit meiner ganz persönlichen Berufung …

 

Bild

Ich gehe hinaus ins Freie und bleibe stehen

oder setze mich hin. Ich blicke zum Himmel empor. Ich betrachte den Himmel, seine Farben, die Wolken,

all das, was ich sonst noch am Himmel entdecke.

Ich lasse die Bilder auf mich wirken.

 

Impulse

1. Ich lese den Schrifttext und achte darauf, an welcher Stelle ich hängen bleibt und was mich dabei besonders anspricht, herausfordert, zum Nachdenken bringt. Habe ich eine Ahnung davon, warum es diese Stelle ist?

2. Was kann es gerade für mich bedeuten, hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden? Wo bin ich selbst in dieser Zeit herausgefordert, meinen Glauben zu bezeugen und Menschen die frohe Botschaft weiterzusagen? Was würde ich ihnen weitersagen? Wo sehe ich meinen Platz in der Gemeinde?

3. Welche Zeichen und Wunder sind für mich in den zurückliegenden Monaten geschehen? Wofür will ich danken?

4. Habe ich eine Ahnung davon, wohin mich Jesus gerade jetzt hinsenden will? Was lädt er mich ein, zu tun?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Fürbitten

Meine Sorgen, meine Anliegen und Bitten trage ich jetzt vor Gott. Ich formuliere sie frei, so wie sie mir gerade in den Sinn kommen, in der Gewissheit, dass Gott bereits um mich weiß, noch bevor ich zu ihm ein Wort gesagt habe. Ich kann nach jeder Bitte den Ruf aussprechen: Durch deine Wunden, Herr, bin ich gerettet.

 

 

Vater unser

 

Himmelfahrt

 

Keine ziellose Fahrt

ins Blaue vielmehr.

 

Mit weißer Wolkenwatte

das Firmament gepolstert

wir fallen sanft

in ein himmlisches Hoch

 

die Gravitation aufgehoben

alles Lastende wird schwerelos

und so leicht wie Verliebte

tanzen wir heim.  (Andreas Knapp)

 

Segen

Gott segne Sie mit Erfahrungen, die den verheißenen Himmel erden und Sie die Aussicht auf seine Verheißungen spüren lassen, auf das Neue, das er für uns mit Christus geschaffen hat

 

 

Hinweis: Für den 7. Sonntag der Osterzeit wird es kein Gebetsblatt geben.

 

 

 

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Supervision-Coaching-Therapie-Geistliche Begleitung- Pfarrer Thomas Diener