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  thomas diener                                                                                                                                systemische-lösungsorientierte                                                                    supervision und coaching                                                                                                                                              geistliche begleitung                                                                    gestalttherapeutische beratung

Im anderen Menschen Jesus schauen

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Bibeltext  Mt 25,34-35 (Auszug)

Der König wird denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott um ein offenes Auge für die Bedürftigkeit von Menschen in meinen ganz eigenen Lebenskontexten, in denen er mir begegnen will.

 

Bild

Ich sehe die Menschen vor Jesus, dem König, stehen und mich selbst dabei.

 

Impulse

1. Christ König. Wir feiern Jesus als den König der Welt; als Anfang und Ende. Ich stehe vor diesem König. Er schaut mich an. Welche Gedanken und inneren Regungen kommen mir dabei?

2. Der auf dem Thron sitzende Christus hat diesen Platz verlassen. Er hat sich unter die Menschen gemischt. Er begegnet mir in Menschen. Will ich Christus begegnen, dann führt an meinem Mitmenschen kein Weg vorbei.

3. Ich blicke auf die Menschen, mit denen ich es Tag für Tag zu tun habe. In ihnen will Christus mir begegnen. Wie geht es mir mit diesem Gedanken? Was löst er möglicherweise an inneren Widerständen aus? Kann ich diese Widerstände auflösen? Wie?

4. Was kann die Option für die Armen und Bedürftigen in dieser Welt für mich bedeuten? Zu welchen Taten fordert sie mich heraus?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

 

Ausblick

du brauchst nicht das Unmögliche zu machen

du brauchst nicht über deine Möglichkeiten zu leben

du brauchst dich nicht zu ängstigen

du brauchst nicht alles zu tun

du brauchst dich nicht zu schämen

du brauchst keine Wunder zu vollbringen

du brauchst nicht zu genügen

du brauchst Erwartungen an dich nicht zu entsprechen

du brauchst keine Rolle zu spielen

du brauchst nicht immer kraftvoll zu sein

 

und du brauchst nicht allein zu gehen

                                                               (Andrea Schwarz)

 

Segen

Gott, der uns als seine Kinder angenommen hat, segne uns, dass wir im Licht und nicht in die Finsternis gehen, dass wir die Wahrheit suchen und den Irrtum meiden, dass wir die Liebe tun und nicht hartherzig werden. Amen.

 

 

 

 

 

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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