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Gebetsblatt zu Allerheiligen und Allerseelen _____________________________

 

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen.

 

Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

 

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.


Text

„Manchmal feiern wir mitten

am Tag ein Fest der Auferstehung, Stunden werden eingeschmolzen und ein Glück ist da.

Manchmal feiern wir mitten im Wort ein Fest der Auferstehung. Sätze werden aufgebrochen und ein Lied ist da.

Manchmal feiern wir mitten im Streit ein Fest der Auferstehung, Waffen werden umgeschmiedet und ein Friede ist da.

Manchmal feiern wir mitten im Tun ein Fest der Auferstehung, Sperren werden übersprungen und ein Geist ist da.“ (GL 472)

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum, an die Verheißung neuen Lebens glauben zu können und Spuren dieser Verheißung inmitten dieser Welt, in der ich lebe, zu erkennen.

 

Bild

Ich sehe diese Welt mit all dem, was sie zu zeigen hat an Schönem, zugleich aber auch an Schrecklichem.

 

Impulse

 

1. Wo habe ich selbst in den zurückliegenden Monaten für mich persönlich Momente der Auferstehung erfahren?

Wo habe ich ein ganz persönliches Glück gefunden? Gab es Tage und Augenblicke, in denen ich trotz allem Freude und Ausgelassenheit erfahren konnte, einen inneren Frieden entgegen den Zerrissenheiten und Unsicherheiten dieser Zeit?

2. Welche inneren Sperren konnte ich überwinden, dank ungeahnter Kräfte und Ressourcen, die in mir bis jetzt möglicherweise verborgen geblieben sind?  Was bedeutet für mich persönlich mitten am Tag ein Fest der Auferstehung zu feiern, gerade auch in dieser Zeit? Wie könnte das aussehen? Wer könnte dazu beitragen? Was? -

3. „Keiner von uns lebt sich selber und keiner stirbt sich selbst: Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.“

Was könnte für mich im Augenblick meines Lebens dieser Satz bedeuten? Was bringt er in mir zum Schwingen? Was lässt er an Regungen, Gefühlen und Gedanken entstehen? Erfüllt er mich mit Trost?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

 

Segensgebet

 

Gott segne uns mit Augen, die dich suchen.

Segne uns mit einem Herzen, in dem du Platz hast.

Segne uns mit Händen, die deinen Willen tun.

Segne uns mit Füßen, die auf deinem Weg gehen.

Segne uns mit der Liebe, in der wir dich finden und

mit der Gemeinschaft mit deinen Heiligen. Amen.

 

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche.

Bleiben Sie gesund und bewahren Sie sich die Zuversicht in Ihrem Herzen.

 

Ihr

Thomas Diener, Pfarrer

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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