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Gebetsbaltt zum 6. Sonntag B

Lasst uns über die Liebe sprechen

Impulse zum Valentinstag am 14. Februar

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

 

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Bibeltext Joh 15,17

1. Dies ist mein Gebot an euch, dass ihr einander liebet.

oder

2. „Sag, hast du jemals, ein einziges Mal wenigstens in deinen fünfzig Jahren wirklich geliebt: die Mutter oder einen Teddybär, ein Pony, ein Meerschweinchen, deinen Opa, eine Frau, einen Mann? … Wenn es je so etwas geben sollte wie ein „Jüngstes Gericht“, es wäre ja möglich, dass dies die entscheidende, einzige Frage ist, die dir gestellt wird. Die Frage nach der Liebe.“ (Hermann Coenen)

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott um die Erfahrung bedingungsloser Liebe und die Kraft zu lieben, wen und was er liebt.

 

Bild

1. Ich sehe Jesus versammelt im Kreis seiner Jünger.

oder

2. Ich schaue mit meinem inneren Auge die Menschen, denen ich in Liebe zugetan bin und die mir Liebe schenken.

 

 

 

Impulse

1. Jesus verabschiedet sich von seinen Jüngern. Jerusalem ist nah und damit auch seine Verurteilung und sein Sterben. Wichtiges gibt er ihnen mit auf ihren Weg und für ihr Leben: das Gebot der Liebe. Ich lese den Satz aus dem Evangelium (s.o.) und lasse ihn auf mir wirken, indem ich ihn mehrmals hintereinander und unterbrochen mit einer kleinen Pause laut wiederhole. Ich achte auf meine inneren Regungen. Welche Gedanken und Assoziationen kommen mir in den Sinn?

2. Ich lasse mir die Frage aus dem Gedicht von Hermann Coenen gefallen. Was ist meine Antwort auf sie? Ich erinnere mich an meine „große Liebe“. Wie sehr erfüllt mich diese Liebe? Was löst die Erfahrung von Liebe in mir aus? Bin ich selber in der Lage absichtslos zu lieben? Woran erkennen die Menschen, die ich liebe, dass ich sie liebe?

3. Die große Liebe Gottes ist der Mensch. Die große Liebe Gottes bist Du! Kann ich diesen Satz für mich so annehmen? Was löst er in mir aus? Fühle ich mich von Gott geliebt? Woran spüre ich die Liebe Gottes? Was sind die Zeichen seiner Liebe zu mir? Liebe ich Gott? Woran könnte Gott meine Liebe zu ihm erkennen?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

 

Liebe ist nicht nur ein Wort,

Liebe, das sind Wort und Taten.

Als Zeichen der LIebe ist Jesus geboren.

Als Zeichen der Liebe für diese Welt. (NLG)

 

Segen

 

Gott überschütte Sie

mit Erfahrungen seiner

Liebe. Er gebe Ihnen seinen

Segen zu lieben, was und wen

er liebt und lasse Sie die

Freiheit und das Leben

spüren, zu denen uns

die Liebe führt.

Amen.

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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