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Gebetsblatt                                        für den 6. Ostersonntag

Thema: "Mir geschehe."

 

 

 

 

 

 

 

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

Ankommen

Ich setze mich und komme zur Ruhe. Ich achte auf meinen Atem. Ich atme ruhig und regelmäßig ein und aus. Ich bleibe für einen Moment dabei, nur auf mein Atmen zu achten.

 

Wie bin ich gerade da? Was beschäftigt mich? Gibt es Dinge, die mich erfreuen? Gibt es Dinge, die mich traurig machen? Was liegt mir auf dem Herzen? Ich weiß mich geborgen in der Gemeinschaft all derer, die in diesen Augenblicken mit mir beten.

 

In der Gegenwart Gottes

Ich werde mir bewusst: Gott sieht mich. Gott kennt mich. Gott weiß um mich. Gott liebt mich. Gott ist jetzt da, mir näher als ich es für möglich halte. Ich besinne mich auf diese Nähe Gottes in meinem Leben.

 

Gebetsanliegen

Worum möchte ich Gott in dieser Gebetszeit bitten?

 

Evangelium LK 1,26-38

Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazareth zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.

Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.

Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.

Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

 

Begegnung mit dem Text

Ich sehe den Ort, an dem Maria dem Engel begegnet. Beide treten aufeinander zu. Ich sehe die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke von Maria während des Gesprächs mit dem Engel Gottes.

 

Impulse

1. Maria, ein Mädchen aus dem Volk. Gott tritt in das Leben dieses Menschen ein und sucht sich Raum bei ihm. Gott kommt auch in mein Leben. Er will Raum finden in meinem Alltag. Wie sieht mein augenblicklicher Alltag aus? Gibt es feste Abläufe und Strukturen? Was bestimmt im Wesentlichen meinen Alltag? Gerade auch jetzt in dieser Zeit, die den Alltag sehr einschränkt? Bin ich mir bewusst, dass Gott sich einen Weg zu mir sucht? Hat Gott Platz in meinem Leben?

2. „Der Herr ist mir dir?“ Ich lasse dieses Wort auf mich wirken. Ich spreche es laut vor mich hin, langsam und bewusst: Beim Einatmen spreche ich: „Der Herr ...“  Beim Ausatmen spreche ich: „… ist mit mir.“ Ich wiederhole diesen Satz mehrmals hintereinander. Welche Gefühle und inneren Regungen kommen dabei auf? Wie sehr betrifft mich diese Zusage? Spüre ich, dass Gott mit mir ist? Wo? Wie?

3. Maria ist aufgewühlt und furchterfüllt. Der Engel beruhigt sie. „Fürchte dich nicht …, du hast bei Gott Gnade gefunden.“ Welches „Engelswort“ würde mir jetzt gut tun? Was wäre ein befreiendes und beruhigendes Wort aus Gottes Mund für mich?

4. „Mir geschehe …“ Kann ich mich Gottes Plänen mit mir überlassen und hingeben? Kann ich mich einverstanden erklären mit seinem Willen? Ich frage Gott: „Herr, was willst du, dass ich tue?“. Ich schweige und höre, was Gott mir sagt.

 

Stille

Vater unser

 

Gebet

Von Gott berührt hast du sich auf den Weg gemacht. Du hast dich aufgemacht, um Gott zur Welt zu bringen. Maria, Schwester im Glauben. Ich will mich aufmachen, mich auf den Weg machen, weil ich mich und meine Welt zu Gott bringen will, weil ich das suche, was du gesucht hast. (aus GiG)

 

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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