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Gebetsblatt für den 5. Sonntag B

 

Jesus mit meinen Nöten begegnen und ein

offenes Auge für die Nöte der anderen haben

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Bibeltext Mk 1,29-39

1. Sie verließen sogleich die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas. Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen.

2. Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war.

3. In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten.  Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkünde; denn dazu bin ich gekommen. Und er zog durch ganz Galiläa, verkündete in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott um ein offenes Auge und ein offenes Herz für die kranken und sich in Not befindenden Menschen um mich herum und die Kraft, ihnen nahe sein zu können.

 

Bild

Heute haben Sie die Qual der Wahl. Drei Szenen bieten sich an, sie vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Suchen Sie sich eine Szene aus.

 

Impulse

1. Ich lese den Text des Sonntags. Ich suche mir einen Abschnitt aus. Ich lese den Text laut vor mich hin und achte darauf, wo ich hängen bleibe. Habe ich eine Ahnung warum? Wie wirkt das Wort des Evangeliums auf mich? Was löst es in mir aus? Welche Gefühle werden wach?

2. Im Mittelpunkt aller drei Abschnitte stehen Menschen, die krank sind, sich in Not befinden und eine unstillbare Sehnsucht nach Leben haben. Jesus stellt sich den Nöten der Menschen. Welche Nöte nehme ich im Augenblick um mich herum wahr. Nöte, die mit der derzeitigen Pandemie zusammenhängen. Nöte, die andere Ursachen haben. Wie verhalte ich mich zu diesen Nöten und den Menschen.

3. Befinde ich mich selbst in einer Not? Welcher? Ich stelle mir vor, Jesus käme auf mich zu. Was würde ich ihm von meiner augenblicklichen Lebenssituation erzählen? Was erbitte ich mir von ihm?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

 

 

Heilung,

die mehr ist als

Gesundwerden:

 

Mit Jesus sprechen,

die ausgestreckte Hand ergreifen,

sich aufrichten lassen –

und dann mit neuer Kraft

nicht mehr an sich selber denken.

                                                                                                                                        Sr.Charis Doepgen

 

Segen

Gott segne uns mit Menschen, denen wir alles sagen können

und die uns mit den rechten Worten Zuspruch geben. Segne uns mit Menschen, die uns begleiten und uns nicht verlassen, in denen wir deine Liebe erfahren und ihr glauben dürfen. Sei du uns nahe und sei du die Hilfe aller, die auf dich vertrauen.

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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