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Gebetsblatt für den 4. Sonntag B

„Ich wünschte, ihr wäret ohne Sorgen.“ (1 Kor 7,32)

 

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Bibeltext 1 Kor 7,32 ff

Schwestern und Brüder! Ich wünschte, ihr wäret ohne Sorgen.

… Dies sage ich zu eurem Nutzen nicht um euch eine Fessel anzulegen, vielmehr, damit ihr euch in rechter Weise und ungestört immer an den Herrn haltet.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott, meine Sorgen zu erkennen, das, was mich quält und unruhig sein lässt und um die Kraft, mich in all meinen Sorgen an ihn halten zu können.

 

Bild

Ich lade Sie heute ein, sich ein großes und leeres Paket vorzustellen. Stellen sie dieses Paket in Gedanken vor sich hin und füllen sie es mit all dem, was Ihnen im Augenblick Kummer und Sorgen bereitet. Sie können dies auch gerne auf mehrere Zettel schreiben und diese Zettel in ein Paket hineinlegen, das sie tatsächlich vor sich hingestellt haben.

 

Impulse

1. Paulus wünscht sich, dass seine Schwestern und Brüder ohne Sorgen wären. Ein verständlicher Wunsch. Ein gutes Anliegen treibt den Apostel an. Die Sorge bestimmt zu einem großen Teil unser aller Leben. Welche Sorge ist es, die sie im Augenblick haben? Was bereitet Ihnen Kummer? Was liegt schwer auf Ihren Schultern?

2. Paulus lädt den Menschen ein, sich in seinen Sorgen an Gott zu halten. Welche eigene und persönliche Erfahrung mag den Apostel zu dieser Aussage bewegen? Wie gehen Sie selbst in den Momenten, in denen Sie die Sorge quält, mit der Sorge um? Wo wenden Sie sich hin? An wen? Was erfahren Sie dabei? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht, wenn Sie sich in Ihrer Sorge an Gott gewendet haben?

3. Was verhindert es Ihnen, möglicherweise in Ihrer Sorge den entscheidenden Schritt auf Gott zuzugehen? Fehlendes Vertrauen? Kleingläubigkeit? Das Gefühl, alles selbst und alleine bewältigen zu müssen? Sich keine Grenzen und Schwächen eingestehen zu können? Was halten Sie davon, nur für einen Tag ganz bewusst, sich mit all ihren Sorgen an Gott zu halten? Probieren Sie es. Machen sie Ihre Erfahrungen damit.

4. Sie erinnern sich noch an die zuvor ausgesprochene Einladung, ein Paket mit Ihren Sorgen zu füllen. Stellen Sie nun dieses Paket unter das Kreuz. Reichen Sie es ihm, Christus, entgegen, der sagt:

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und unter schweren Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.“ Spüren Sie nach, wie es Ihnen damit geht.

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

 

Wir haben ein Ziel,

das vor uns vorausliegt,

wir spielen uns ein

auf deine Zukunft,

sagen und singen:

 

Alles ist gut,

was du gemacht hast.

Mühselig, langsam,

in Hoffnung und Furcht

gestalten wir deine Verheißung

aus, bauen wir an der Stadt

des Friedens,

an der neuen Schöpfung,

wo du uns Licht bist,

alles in allem.

 

Gib uns Kraft dazu,

bring uns an ein glückliches

Ende, Gott.                         Huub Osterhuis

 

 

Segen

Gott segne uns mit Menschen, denen wir alles sagen können

und die uns mit den rechten Worten Zuspruch geben. Segne uns mit Menschen, die uns begleiten und uns nicht verlassen, in denen wir deine Liebe erfahren und ihr glauben dürfen. Sei du uns nahe und sei du die Hilfe aller, die auf dich vertrauen.

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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