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  thomas diener                                                                                                                                systemische-lösungsorientierte                                                                    supervision und coaching                                                                                                                                              geistliche begleitung                                                                    gestalttherapeutische beratung

Vom Hoffen in dunklen Zeiten

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen.

Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.


Bibeltext Eph 1,18 ff (Alternativtext)

Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum, mich in meinem Leben mehr Gründe zur Hoffnung finden zu lassen, als Gründe, am Leben zu verzweifeln.

 

Bild

Ich stehe in dem abgebildeten Tunnel und sehe am Ende des Tunnels ein helles Licht mir entgegenstrahlen.

 

 

Impulse

1. Was liegt im Augenblick schwer auf Ihren Schultern? Was drückt Sie nieder, hält Sie gefangen, zieht Sie in Mitleidenschaft?

Welche Hoffnung trägt Sie im Augenblick?

2. Wer sind die Menschen, die Ihnen neue Hoffnung machen? Was hilft Ihnen, die Hoffnung zu bewahren und nicht aufzugeben? Was sind die Momente in Ihrem Leben, die in Ihnen die Hoffnung neu wecken? Woraus schöpfen Sie Hoffnung?

3. Wenn Gott Ihnen in dieser Krisenzeit oder in Ihrer ganz persönlichen Krisenzeit etwas zu sagen hätte, was wäre dies? Welches göttliche Wort würde in ihnen wieder Kraft, Mut und Hoffnung schenken?

4. Was macht Sie selbst zu einem Hoffnungsträger in dieser Zeit?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

Gebet

Steh auf, der du enttäuscht bist.

Steh auf, der du keine Hoffnung mehr hast.

Steh auf, der du an die Eintönigkeit gewöhnt bist

und nicht mehr glaubst, dass man Neues schaffen kann.

Steh auf, denn Gott ist dran, alle Dinge neu

zu schaffen.

Steh auf, der du dich an die Gaben Gottes

gewöhnt hast.

Steht auf, der du die Fähigkeit zum Staunen

verlernt hast.

Steh auf, der du das Vertrauen verloren hast,

Gott „Vater“ zu nennen.

Steh auf, und beginne, wieder voller Bewunderung für die Güte Gottes zu sein.

Steh auf, der du leidest.

Steh auf, dem es scheint, dass das Leben

dir viel verweigert hat.

Steh auf, wenn du dich ausgeschlossen, verlassen, beiseitegeschoben fühlst.

Steh auf, denn Christus hat dir seine Liebe gezeigt und hält für dich die Verwirklichung

einer unverhofften Möglichkeit bereit.

Steh auf!

Steh auf und Geh!

Sei Hoffnungsträger!

 

Segen

Gott, der alle Menschen liebt,

segne euch mit seiner Liebe.

Er schenke Heilung und neue Hoffnung

den Kranken. Klugheit und Erkenntnis

den Forschenden, Kraft und Ausdauer

den Ärzten und Pflegenden.

Freude und Dankbarkeit den stillen

Helfern. Aufmerksamkeit und Mitmenschlichkeit

euch allen. Als Hoffnungsträger seid

ihr gesendet. Als Hoffnungsträger

seid Ihr gesegnet.

 

Einen schönen Sonntag

und eine gute Woche.

 

 

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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