thomas diener systemische-lösungsorientierte supervision und coaching geistliche begleitung gestalttherapeutische beratung
  thomas diener                                                                                                                                systemische-lösungsorientierte                                                                    supervision und coaching                                                                                                                                              geistliche begleitung                                                                    gestalttherapeutische beratung

Verantwortung für die eine Welt

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen.

 

Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

 

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.


Bibeltext 2 Kor 5,19 (alternativer Text)

 

Gott war es, der in Christus den ganzen Kosmos, alles Geschaffene, mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung zur Aufgabe machte. (2 Korintherbrief 5,19)

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum, meine Verantwortung für diese Welt zu erkennen und den Mut, sie nach meinen Möglichkeiten wahrzunehmen.

 

Bild

Ich sehe diese Welt mit all dem, was sie zu zeigen hat an Schönem, zugleich aber auch an Schrecklichem.

 

Impulse

 

1. Was würde sich ändern, wenn wir Menschen uns selbst nicht mehr von den Unterschieden untereinander, zu den Tieren und allem Geschaffenen her beschreiben, sondern von unserer Einbindung in ökologische Kreisläufe, von der Verbundenheit mit allem Lebendigen und unserer Funktion für das Ganze des gemeinsamen Hauses Erde?

2. Versöhnung ist das Wesen der Schöpfung. Versöhnung: die Trennung durch Eigennutz ist aufgehoben, gelingende Gemeinschaft wird gelebt, Respekt vor allem Leben leitet. Mensch sein: Versöhnt leben und Versöhnung mit allem Geschaffenen voranbringen. Wo und wie kann ich versöhnend wirksam sein?

3. Mit wem möchte ich meine Gedanken teilen? Mit wem möchte ich mich vertrauend auf den Weg machen, hin zu einer anderen Welt in Gemeinschaft und Verbundenheit, versöhnt und in Frieden lebend?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

 

Segensgebet

Gott segne uns mit

der Bereitschaft zur Versöhnung.

Er segne uns mit der Freude, anderen

Menschen begegnen zu dürfen.

Er segne uns mit der Erfahrung, dass

er uns in allem entgegenkommt

und anblickt. Amen.

 

 

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Supervision-Coaching-Therapie-Geistliche Begleitung- Pfarrer Thomas Diener