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  thomas diener                                                                                                                                systemische-lösungsorientierte                                                                    supervision und coaching                                                                                                                                              geistliche begleitung                                                                    gestalttherapeutische beratung

 

3. Sonntag im Jahreskreis B

 

 

„Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.“ Mk 1,14

 

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Bibeltext Mk 1,14-20 (Auszug)

Nachdem Johannes der Täufer ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum, mir die Augen für die Gegenwart seines Reiches und seiner Zusagen inmitten dieser Welt mit all ihren Widersprüchlichkeiten und Herausforderungen zu öffnen und seine Gegenwart zu erfahren.

 

Bild

Ich lade Sie ein, heute selbst ein Bild zu malen. Nehmen sie sich dazu verschiedene Farben (Material bestimmen Sie). Thema: Reich Gottes. Stellen Sie sich vor, sie müssten zu diesem Thema ein Bild entwerfen: Wie sähe es aus? Was gehört für Sie auf dieses Bild dazu? Was möglicherweise nicht?

Anstelle eines Bildes können Sie auch eine Collage mit Bildern oder Texten oder Überschriften aus verschiedenen Zeitung auf einem weißen Blatt zusammenfügen. Schauen Sie sich das Bild an. Wenn Sie möchten, dann hängen Sie das Bild für die kommende Woche auf und betrachten es immer wieder.

 

Impulse

1. „Die Zeit ist erfüllt.“ Woran merke ich zurzeit, dass es höchste Zeit ist, etwas in meinem Leben zu verändern, etwas neu zu gestalten, alte Gewohnheiten abzulegen, Neues zu wagen? Diese Krisenzeit hat ihnen möglicherweise hierfür die Augen geöffnet und Sie zu Veränderungen angeregt.

2. „Das Reich Gottes ist nahe.“ Was verbindet sich für Sie mit der Zusage des Reiches Gottes? Welche Verheißungen verbinden Sie mit diesem Reich? Was wird sein Kommen verändern? Was wird bleiben und was vergehen?

3. Gibt es Zeichen, die Sie in dieser Welt und in Ihrem Leben erkennen können, die von einer anderen Welt und einem anderen Leben, einem anderen Denken, Handeln, einem Neuanfang in dieser Krisenzeit sprechen? – Gibt es Stimmen, die Sie berühren, in Bewegung bringen, nach vorne blicken lassen, mit Hoffnung und Vertrauen, dass sich Gottes Reich und seine Verheißungen auch an Ihnen erfüllen sollen? – Gibt es Lichtblicke, die Licht in Ihr Dunkel bringen, in das Dunkel der zurückliegenden Monate, Wochen und Tage, in die vermeintliche Ausweglosigkeit dieser Zeit?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

 

Herr, wir kennen nicht Zeit und Stunde, die du uns bestimmt hast. Wir wissen nicht, wie lang unser eigenes Leben, das unserer Gattung und das unseres Planeten währt. Wir wissen nur: Jetzt ist die Zeit, die wir nutzen müssen. Schenke uns deinen Geist und die Weisheit, zur rechten Zeit das rechte Wort zu sagen und zu handeln, wo wir gebraucht werden.

 

Segen

Gott segne die Minuten, Stunden, Tage und Jahre

unseres Lebens. Fülle sie mit deiner Gegenwart und mache sie zu Zeiten der Entscheidung. Lass uns wachsen und reif werden in deiner Liebe, damit wir reiche Frucht bringen in der Zeit unseres Lebens. Amen.

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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