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Gebetsblatt                                        für den 3. Ostersonntag

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

Ankommen

Ich setze mich und komme zur Ruhe. Ich achte auf meinen Atem. Ich atme ruhig und regelmäßig ein und aus. Ich bleibe für einen Moment dabei, nur auf mein Atmen zu achten.

 

Wie bin ich gerade da? Was beschäftigt mich? Gibt es Dinge, die mich erfreuen? Gibt es Dinge, die mich traurig machen? Was liegt mir auf dem Herzen? Ich weiß mich geborgen in der Gemeinschaft all derer, die in diesen Augenblicken mit mir beten.

 

In der Gegenwart Gottes

Ich werde mir bewusst: Gott sieht mich. Gott kennt mich. Gott weiß um mich. Gott liebt mich. Gott ist jetzt da, mir näher als ich es für möglich halte. Ich besinne mich auf diese Nähe Gottes in meinem Leben.

 

Gebetsanliegen

Worum möchte ich Gott in dieser Gebetszeit bitten?

 

Evangelium des Sonntags Joh 21,1ff

 

Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas finden. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot liegen. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt! Da stieg Simon Petrus ans Ufer und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu befragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

 

Begegnung mit dem Text

Sie stehen am See und sehen die Jünger, wie sie zunächst da sind und sich schließlich dazu entscheiden, fischen zu gehen. Sie sehen sie auf dem See im Dunkel der Nacht und wie sie am Morgen mit leeren Netzen zurückkommen. Sie sehen den Fremden am Ufer stehen, blicken auf das Feuer und schauen die Begegnung zwischen dem Fremden, Jesus, und seinen Jüngern.

 

Impulse

 

1. Kennen Sie in ihrem Leben Momente, von denen Sie sagen, dass Ihr ganzes Bemühen, Ihr ganzer Einsatz, all die Zeit, die Sie zum Gelingen einer Sache investiert haben, vergebens gewesen sind? Welche Momente davon wirken als Enttäuschung immer noch in Ihnen nach?

Was fühlen Sie heute diesbezüglich in Ihrem Inneren? Was würden Sie rückblickend möglicherweise anders machen?

 

2. Welche Augenblicke gibt es in Ihrem Leben, in denen Sie Gott fern von sich glaubten, von denen Sie jedoch rückblickend sagen, dass Gott Sie in diesen Tagen und Stunden begleitet und des Weges geführt hat? Wie haben Sie seine Begleitung erfahren? Was bedeutet für Sie diese Erfahrung der Nähe Gottes im Hinblick auf Ihre Zukunft?

 

3. Gott ereignet sich in jedem Augenblick. Damals am Ufer des Sees, heute an dem Ort, an dem wir stehen und leben. Jetzt, wo Sie diesen Impuls lesen, ereignet sich Gott. Jetzt ist er gegenwärtig. – Wann haben Sie in der vergangenen Woche die Gegenwart Gottes in Ihrem Leben gespürt? Können Sie sich noch daran erinnern, wie Gott sich Ihnen zu erkennen gegeben hat? Wodurch? Rückblickend auf diesen Moment: Wie war dies für Sie? Was haben Sie dabei gespürt?

 

Sie können sich aus diesen drei Punkten einen Punkt heraussuchen und für eine Weile bei ihm verbleiben. Während der Woche finden Sie sicherlich weitere Zeiten, in denen Sie die anderen Punkte aufgreifen und vertiefen können. Nach der Betrachtung des Impulses halten sie eine kurze Stille. Seien Sie dabei offen für das, was Gott ihnen sagen will.

 

Stille

 

Vater unser

 

Segen

 

Gott segne Sie mit den Augen

der Jünger, die den auferstanden

Herrn am Ufer erkannten.

Er segne Sie mit einem brennenden
Herzen in seiner Nähe und mit

dem österlichen Frieden in diesen

Tagen und bleibe als Gast in

Ihrer Mitte.

 

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Hinweise für den Gebrauch

Sie selbst bestimmen, welche Inhalte Sie dem Gebetsblatt für die Gebetzeit entnehmen wollen. Sie müssen dieses Blatt nicht von vorne nach hinten durchgehen. Wenn Sie irgendwo hängen bleiben, dann verweilen Sie dort. Es hat seinen guten Grund.

Ich lade Sie ein, dieses Blatt während der kommenden Woche immer wieder zur Hand zu nehmen und sich zur Gebetszeit einzufinden. Am besten ist es, wenn Sie eine feste Zeit in Ihrem Tagesablauf dazu einplanen. Stellen Sie störende Elemente (Handy o.ä.) für die Dauer des Gebetes ab und gegen Sie Ihren Mitbewohnern Bescheid, sollten diese selbst nicht mitbeten wollen.

 

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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