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Der Eifer für dein Haus          verzehrt mich

3. Fastensonntag B

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Bibeltext Joh 2,13-25

 

Das Paschafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern; das Geld der Wechsler schüttete er aus, ihre Tische stieß er um und zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren. Da ergriffen die Juden das Wort und sagten zu ihm: Welches Zeichen lässt du uns sehen, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferweckt war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte. Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat. 24 Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen war.

 

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum, mir über meine ganz eigene Würde bewusst zu werden und mich von dem Gedanken erfüllen zu lassen, dass ich selbst ein Tempel Gottes bin; ein Ort, an dem Gott zuhause ist.

 

Bild

Ich stehe auf dem Tempelplatz, sehe die Händler, die Pilger, die Priesterschaft und die Geldwechsler, wie sie ihren unterschiedlichen Beschäftigungen nachgehen. Ich sehe Jesus, wie er dazwischentritt und die Tische umwirft.

 

Impulse

1. Ich lese aufmerksam den Bibeltext. - Wo bleibe ich hängen? Welche Stelle spricht mich spontan an? Welche Gedanken und Assoziationen lösen diese Stelle in mir aus?

2. Jesus macht den Menschen den Vorwurf, dass sie das Haus Gottes zu einer Markthalle haben verkommen lassen. - Ich denke an meine eigene Gemeinde und Pfarrei; ich denke an die Kirche im Großen: Gäbe es möglichweise etwas, das Jesus heute seiner Gemeinde, Pfarrei und Kirche zu sagen hätte? Was würde er ihr zurufen? Was würde er umwerfen, auf den Kopf stellen, beseitigen wollen? Was fände er für gut an seiner Kirche, bewahrenswert?

3. Der Apostel Paulus ruft den Menschen seiner Gemeinde in Korinth zu: Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt (1 Kor 3,16). - Tempelreinigung betrifft nicht nur das Gebäude aus Stein. Sie betrifft mich selbst. Wo bedarf es in meinem persönlichen Leben einer „Aufräumaktion“? Was ist verstellt? Was ist unzugänglich geworden? Welche Wege sind abgeschnitten? Was muss möglicherweise raus, damit mein Leben wieder erfüllter werden kann und die Beziehung zu Gott wieder wesentlicher und tiefer? - Die Fastenzeit als eine Zeit der Umkehr und des Neuanfangs lädt dazu ein, genauer hinzuschauen.

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

Segen

Gott segne uns mit Zeiten,

an denen wir für dich frei sind.

Segne uns mit Zeiten, in denen

wir aus dir Kraft schöpfen können.

Segne uns mit Zeiten, zu denen wir

alles hinter uns lassen, um dich

zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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