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Beim Namen gerufen!

 

 

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen.

 

Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

 

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.


Bibeltext Jes 45,1.4-6

 




 
So spricht der HERR zu seinem Gesalbten, zu Kyrus:
Ich habe ihn an seiner rechten Hand gefasst,
   um ihm Nationen zu unterwerfen;
Könige entwaffne ich,
   um ihm Türen zu öffnen
   und kein Tor verschlossen zu halten:

 



 
Um meines Knechtes Jakob willen,
   um Israels, meines Erwählten, willen
   habe ich dich bei deinem Namen gerufen;
ich habe dir einen Ehrennamen gegeben,
   ohne dass du mich kanntest.

 


 
Ich bin der HERR und sonst niemand;
außer mir gibt es keinen Gott.
Ich habe dir den Gürtel angelegt,
   ohne dass du mich kanntest,


 
damit man vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang
   erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt.
Ich bin der HERR
und sonst niemand.

 

 

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum zu erkennen, in welchen Lebensmomenten ich von ihm bereits an der Hand genommen wurde und er mich sich meines Weges geführt hat. Ich bitte um die Offenheit, wenn er auch in Zukunft mich meint und mich mit meinem Namen ruft.

 

Bild

Ich sehe die vielen Hände auf dem Bild oben. Auf ein Blatt Papier zeichne ich den Umriss meiner Hand und schreibe den Namen in die Hand. Ich sehe, wie Gott mich an meiner Hand fasst.

 

 

Impulse

 

1. Ich sage meinen Namen mehrmals laut vor mich hin. Mag ich meinen Namen? Warum mag ich meinen Namen? Warum nicht?  Wofür steht mein Name? Wann hat mich zuletzt ein anderer Mensch mit meinen vollständigen Vornamen gerufen? Wie hat dies auf mich gewirkt? Welcher Auftrag könnte sich mit meinem Namen verbinden? (Der Heilige Franziskus wurde „il poverello“ genannt. Der Arme. Er war ganz für die armen und die kranken Menschen da. Petrus wurde auch der Fels genannt. Auf diesen Felsen wollte Jesus seine Kirche errichten.)

2. Was bedeutet es für mich, dass Gott meinen Namen kennt? Was bedeutet es für mich, dass ich für ihn nicht unbekannt bin? Vielmehr, dass er mich zuerst erwählt hat, allen anderen vorweg.

3. Gott will der Herr auch über mein Leben sein. Was könnte dies für mich und mein Leben heute bedeuten?

4. Was bedeutet es für mich zu wissen, dass Gott auch andere mit ihrem Namen gerufen hat, sie kennt und ein jeder Mensch sein Erwählter ist?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

 

Segensgebet

Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich.

Ob ich sitze oder stehe, du kennst es.

Du durchschaust meine Gedanken von fern.

Ob ich gehe oder ruhe, du hast es gemessen.

Du bist vertraut mit all meinen Wegen …

hast auf mich deine Hand gelegt. Zu wunderbar

ist für mich dieses Wissen, zu hoch,

ich kann es nicht begreifen. (aus Ps 139)

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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© Supervision-Coaching-Therapie-Geistliche Begleitung- Pfarrer Thomas Diener