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Eingeladen zum Fest des Lebens     

                                                                              Bild: Sieger Köder

 

                                                                                    

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen.

 

Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

 

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.


Bibeltext Mt 22,1-14
In jener Zeit erzählte Jesus den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete.
Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl ist fertig, meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um.
Da wurde der König zornig. er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren nicht würdig. Geht also an die Kreuzungen der Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein! Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum, seine Einladung zum Fest des Lebens zu hören und das loslassen zu können, was mich noch daran hindern sollte, seiner Einladung zu folgen.

 

Bild

Ich sehe den festlich hergerichteten Saal zur Hochzeit.

 

Impulse

1. Ich lasse die Geschichte auf mich wirken und versetze mich in die einzelnen Personen, den König, den Sohn, die Knechte, die Gäste, die Menschen von der Straße. Welche inneren Regungen kommen bei mir in diesen unterschiedlichen Rollen auf?

2. Bin ich mir bewusst, dass auch ich selbst zu diesen Eingeladenen gehöre? Dass Gott auch für mich einen Platz an seinem Mahl vorgesehen hat? Wie geht es mir persönlich mit dieser Einladung Gottes, an der Fülle des Lebens teilhaben zu dürfen?

3. Was hat sich seit Beginn der Pandemie in meinem ganz eigenen Glaubensleben verändert? Wir wirkt sich diese Zeit der Krise und der damit einhergehenden Herausforderung auf meine Beziehung zu Gott, die Gemeinde vor Ort, die Kirche im Ganzen aus?

4. Wenn ich mir von Gott für meine Gemeinde vor Ort und meine Kirche und auch für mich persönlich etwas wünschen dürfte, was wäre dies?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

 

Segensgebet

Gott segne uns mit

der Kraft zu ihm zu gehen. Er segne

uns mit der Freude, bei ihm zu sein.

Er segne uns mit der Erfahrung, dass

wir in ihm alles finden, was wir erstreben

und erhoffen. Amen.

 

 

 

 

 

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Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

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TelefonSeelsorge

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0800/1110222

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