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Gebetsblatt für den 24. Sonntag A

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen.

 

Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

 

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott um die Fähigkeit zu verzeihen, mir selbst und den anderen gegenüber und die Erfahrung von Vergebung.

 

Text: Mt 18,21-35 (Auszug)

In jener Zeit trat Jesus zu Petrus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.

 

Bild

Ich sehe Petrus bei Jesus stehen. Ich stehe nahe bei ihnen und wohne ihrem Gespräch bei.

 

Impulse

Die Bereitschaft zur Vergebung schafft Frieden und Heilung. Daher ist sie so wesentlich für unser Leben.

 

1. Wem hätte ich zu vergeben?

2. Von wem erhoffe ich mir Vergebung und wofür?

3. Was hindert mich an dem ersten Schritt auf den anderen Menschen zu?

4.  Was wäre mir möglich durch Vergebung?

5.  Was hätte ich mir selber zu vergeben?

6. Gott ist groß und freundlich im Vergeben. Seine Großmut und Gnade kennen keine Grenzen. Was löst diese Wahrheit über Gott in mir selbst aus? Wozu treibt sie mich möglicherweise an? Was bedeutet dies für meinen Umgang mit der eigenen und der Schuld anderer?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Ich nehme sie wohlwollend und nicht wertend wahr. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

 

Segensgebet

Gott segne uns mit einem Herzen, das Platz

hat für sein Wort.

Er segne uns mit einem Herzen, das Mitleid empfindet für den Nächsten.

Er segne uns mit einem Herzen, in dem Freude herrscht und die Bereitschaft Vergebung zu üben.

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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