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 Gebetsblatt                                         für den 20. Sonntag A

 

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen.

 

Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

 

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum, lieben zu können und um ein weites Herz und Mitgefühl für meine Nächsten und die, die mir zum Nächsten werden wollen.

 

Text Mt 15,21-28

Und Jesus ging weg von dort und zog sich zurück in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: „Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt.“ Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: „Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach!“ Er antwortete aber und sprach: „Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“ Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: „Herr, hilf mir!“ Aber er antwortete und sprach: „Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.“ Sie sprach: „Ja, Herr; aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.“ Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: „Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst!“ Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.

 

Bild

Ich sehe Jesus uns seine Jünger. Eine Frau, die an Jesus herantritt. Und ich sehe mich bei diesen Menschen stehen.

 

 

Impulse

 

1. Die Frau lässt sich von Jesus nicht abweisen. Immer wieder bittet sie um sein Erbarmen. Wann habe ich Gott zum letzten Mal so inständig um etwas gebeten? Worum habe ich gebeten? Habe ich mich von Gott gesehen und gehört gefühlt? Wie hat er auf meine Bitte reagiert?

2. Jesus ignoriert die Frau zu Beginn. Er weist sie ab. Wie reagiere ich auf die Bitten anderer Menschen? Wie reagiere ich auf die Not anderer Menschen. Berührt sie mich? Lässt sie mich gleichgültig? Unsere Welt ist besetzt mit Not. Wie geht es mir damit?

3. Jesus wendet sich der Frau zu. Er sieht ihren Glauben und reagiert darauf. Gottes Heil gilt allen Menschen, so auch mir. Gott ruft mich zum Leben inmitten einer Welt, in der es auch viele Spuren des Todes gibt. Gott will mein Heil. Was löst diese Feststellung in mir aus?

 

Stille

Vater unser

 

Segensgebet

Du Gott aller Menschen. Große und kleine, frommer und suchende, einfache und kluge Menschen hast du in dein Volk gerufen. Gib uns, damit wir dich und uns ein weites Herz damit wir dich und uns und einander besser verstehen und vorankommen auf dem Weg zur Einheit.

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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