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  thomas diener                                                                                                                                systemische-lösungsorientierte                                                                    supervision und coaching                                                                                                                                              geistliche begleitung                                                                    gestalttherapeutische beratung

2. Sonntag der Osterzeit

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich kleine Osterkerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Ich beginne mit dem Kreuzzeichen.

Ich rufe mir in Erinnerung:

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Gebet

Christus, du bist auferstanden und unter uns gegenwärtig. Du sprichst: Friede ist mir euch. Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Empfangt den Heiligen Geist. Deine Gemeinde schaut auf dich. Sie hört dein Wort. In diesem Frieden wollen wir aufbrechen.

 

Bibeltext Joh 20,19-31

Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum, mich von den ersten Berichten nach der Auferstehung berühren zu lassen, dass sie meinen eigenen Glauben stärken mögen.

 

 

Bild

1. Ich sehe die Jünger eingeschlossen. Jesus erscheint in ihrer Mitte.

 

Impulse

1. Wo und wann fühle ich mich wie eingeschlossen und eingesperrt, eingeengt und zurückgehalten? Möglicherweise kann die augenblickliche Pandemie und die mit ihr verbundenen Auflagen ein Ansatzpunkt für meine Überlegungen sein.

2. Jesus spricht mir in meine Situation seinen Frieden zu und schenkt mir seinen Geist. Was bedeutet mir Frieden unter den jetzigen Lebensbedingungen? Habe ich eine Ahnung davon, wozu mich der Geist Jesu befreien möchte? Wie erkenne ich sein Wirken an und in mir?

3. Die Jünger werden von Jesus ausgesendet. Welchen Auftrag hat Jesus an mich, jetzt in dieser Zeit, in meinem engeren Umkreis, in meiner Gemeinde, in meiner Kirche? Was ist meine Berufung? Sein Auftrag an mich ganz persönlich?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Fürbitten

Meine Sorgen, meine Anliegen und Bitten trage ich jetzt vor Gott. Ich formuliere sie frei, so wie sie mir gerade in den Sinn kommen, in der Gewissheit, dass Gott bereits um mich weiß, noch bevor ich zu ihm ein Wort gesagt habe. Ich kann nach jeder Bitte den Ruf aussprechen: Herr, bleibe bei mir und all denen für die ich bete.

 

Vater unser

Gebet

Christ ist erstanden

von der Marter alle.

Des solln wir alle froh

sein. Christ will unser Trost

sein. Kyrieleis.

 

Wär´er nicht erstanden,

so wär´die Welt vergangen.

Seit dass er erstanden ist,

so freut sich alles, was

da ist. Kyrieleis.

 

Halleluja. Halleluja.

Halleluja.

Des soll wir alle froh

sein; Christ will unser Trost

sein. Kyrieleis.

 

 

Segen

Gott, segne unseren Glauben, dass wir Heil erlangen.

Segne unseren Glauben, dass er sich in Prüfungen bewährt.

Segne unseren Glauben, dass wir dich ergreifen können.

Segne unseren Glauben, dass er alles Trennende überwindet.

Amen.

 

Der Herr ist wirklich auferstanden. Halleluja!

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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© Supervision-Coaching-Therapie-Geistliche Begleitung- Pfarrer Thomas Diener