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Runter vom Berg, hinein ins Leben

2. Fastensonntag B

 

 

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Bibeltext Mk 9,2-10

In jener Zeit nahm Jesus Petrus Jakobus und Johannes besiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt, seine Kleider wurden stahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Da erschien ihnen wor ihren Augen Elija und mit ihm Mose, und sie redeten mit Jesus.Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen. Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Als sie dann um sich blickten,sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich, außer Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgendjermand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Dieses Wort beschäftigte sie, und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum, mir darüber klar zu werden, wie sehr mich die Coronazeit verändert hat und welche neuen Akzente ich für mein Leben setzen will in der Zeit danach.

 

Bild

Ich sehe Jesus und die frei Jünger auf de Berg, eingehüllt in eine Wolke.

 

Impulse

1. Die Jünger verlassen den Berg nicht mehr so, wie sie zuvor dort angekommen sind. - Haben Sie eine Ahnung davon, wie Sie persönlich die Corona-Zeit von innen heraus verändert hat? 

2. Die Jünger müssen sich erneut ihrem Alltag und seinen Herausforderung nach der Begegnung mit Jesus auf dem Berg stellen. - Wie wird Ihr Alltag aussehen, wenn Sie die Krise überstanden haben? Nutzen Sie die Chance eines Neubeginns? In der Familie. In der Partnerschaft. Unter Freunden. Am Arbeitsplatz. In der Gemeinde. In der Kirche. In unserer Gesellschaft. In der Politik. In den Fragen, wie Schöpfung und Umwelt bewahrt bleiben können? Wie Sie insgesamt nachhaltiger leben können? Und natürlich immer auch mit dem Blick auf Sie selbst?

3. Könnte es sein, dass Sie in den zurückliegenden Monaten, Ihr eigenes Vertrauen in Gott stärken konnten und Ihre Beziehung zu ihm eine ganz neue Qualität bekommen hat? Was hat sich für Sie in der Beziehung zu Gott während dieser Krise verändert? Sind Sie Gott näher gekommen oder, im Gegenteil, weiter von ihm abgerückt?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

 

 

Segen

Schneller als wir wollen

hat uns der Alltag wieder

eingeholt. Hier hat er sich

zu bewähren, unser Glaube.

 

Nur die Erinnerung an

die Erwählung trägt.

durch die Wolke

durch die Furcht

durch die dunkelsten Stunden.

Auf ihn wollen wir hören.

 

So seid gesegnet mit allem

Guten und bewahrt vor allem

Bösen. Gott schenke euch das

Leben in Fülle und ziehe euch

an sich, damit Ihr ihn nie

verliert.

 

Und bis wir uns wiedersehen,

Bei Wort und Gebet und Brot

und Wein, halte er euch

fest in seiner Hand. Amen.

 

 

 

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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