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 Gebetsblatt                                     für den 19. Sonntag A

 

 

 

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

Ankommen

Ich setze mich und komme zur Ruhe. Ich achte auf meinen Atem. Ich atme ruhig und regelmäßig ein und aus. Ich bleibe für einen Moment dabei, nur auf mein Atmen zu achten. Wie bin ich gerade da? Was beschäftigt mich? Gibt es Dinge, die mich erfreuen? Gibt es Dinge, die mich traurig machen? Was liegt mir auf dem Herzen? Ich weiß mich geborgen in der Gemeinschaft all derer, die in diesen Augenblicken mit mir beten.

 

In der Gegenwart Gottes

Ich mache das Kreuzzeichen. Ich werde mir bewusst: Gott sieht mich. Gott kennt mich. Gott weiß um mich. Gott liebt mich. Gott ist jetzt da, mir näher als ich es für möglich halte. Ich besinne mich auf diese Nähe Gottes in meinem Leben.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott darum, dass ich zu vertrauen lerne und mich von meinen Ängsten zu befreien.

 

Text Mt 14,22-33

Gleich darauf drängte er die Jünger, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken. Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um für sich allein zu beten. Als es Abend wurde, war er allein dort. Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam er zu ihnen; er ging auf dem See. Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst. Doch sogleich sprach Jesus zu ihnen und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! Petrus erwiderte ihm und sagte: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme! Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und kam über das Wasser zu Jesus. Als er aber den heftigen Wind bemerkte, bekam er Angst. Und als er begann unterzugehen, schrie er: Herr, rette mich! Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind. Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, Gottes Sohn bist du.

 

Bild

Ich sehe die Jünger im Boot. Ich selbst sitze mitten unter ihnen. Meine UAgen sehen den aufkommenden Sturm, und wie die Wellen immer heftiger ins Boot schwappen.

 

Impulse

1. Welche Situationen in meinem Leben kenne ich, in denen unter mir der Boden wankte? In denen ich Angst hatte vor dem Absturz, psychisch oder sozial, materiell oder geistig? In denen ich an mir selbst zweifelte, an anderen Menschen, an Gott?

2. Welche augenblicklichen Herausforderungen bereiten mir Angst? Wie reagiere ich auf die Angst? Wie gehe ich mit meiner Angst um? Schreie ich sie heraus? Verstecke ich mich vor ihr? Woran halte ich mich fest? Zweifele ich an Gott, der doch näher ist, als ich wahrnehme?

3. Kann ich mich wie Petrus für den Herrn begeistern? Was passiert, wenn ich in meiner Angst auf Jesus schaue? Ich lasse Jesu Wort: „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!“ auf mich wirken. Was löst dieses Wort im Moment meiner Sorge in mir aus?

 

Stille

Vater unser

 

Segensgebet

         Herr, oft bläst uns der Wind ins Gesicht.

         Wir mühen uns ab und sehen wenig Erfolg.

         Doch wir glauben und vertrauen, dass du unser

         Leben in deiner Hand hälst und es zu einem guten

         Ende führst. Strecke deine Segenshand über

         uns aus und bewahre uns vor allem Bösen.

 

 

 

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Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

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TelefonSeelsorge

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0800/1110111

0800/1110222

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