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Wir können ihn wecken

12. Sonntag im Jahreskreis

 

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich rufe mir in Erinnerung:

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Gebet

Herr, wir leben in Zeit und Raum und werden nicht selten wie in einem Boot im Sturm hin- und hergeworfen. Wenn auch dein Wort den Sturm des Lebens nicht beruhigt, so lass deine Stimme in uns erklingen und aus deinem Munde hören: Sei still, sei ruhig, denn ich bin bei dir. Amen. (TD)

 

Bibeltext: Mk 4,35 ff

 

Am Abend dieses Tages sagte er zu ihnen: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren. Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; und andere Boote begleiteten ihn. Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann. Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen? Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein. Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Wer ist denn dieser, dass ihm sogar der Wind und das Meer gehorchen?

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott um das Vertrauen, dass er mit mir in einem Boot sitzt und mir in den Stürmen und Winden meines Lebens beisteht.

 

Bild

Ich sehe die Jünger und Jesus im Boot über den See fahren. Sie sehe den Sturm und die Wellen, die am Boot rütteln. Ich sehe mich selbst dabei.

 

Impulse

1. Was ist im Augenblick Ihre ganz eigene große Herausforderung? Was gerät für Sie im Moment ins Wanken, droht für Sie unterzugehen? Welche Stürme rütteln an Ihrem Leben?

2. Welchen Impuls hält die Erzählung vom Seesturm für Sie ganz persönlich bereit? Kann Sie Ihnen Mut machen, mit Jesus an Ihrer Seite, den Wellen, die möglichweise im Augenblick über Sie hereinbrechen wollen, zu trotzen?

3. Welche Botschaft beinhaltet die Erzählung für diese auch für die Kirche so herausfordernden Zeit? Was bedeutet es, dass Jesus mit in dem schwankenden Boot Kirche sitzt? Was hätte er Ihnen zu sagen? Wonach würde er Sie fragen?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Fürbitten

Meine Sorgen, meine Anliegen und Bitten trage ich jetzt vor Gott. Ich formuliere sie frei, so wie sie mir gerade in den Sinn kommen, in der Gewissheit, dass Gott bereits um mich weiß, noch bevor ich zu ihm ein Wort gesagt habe.

 

Vater unser

 

Kirchenbilder

zeitlos ein Haus voll Glorie

auf Fels gebaut

oder

aktuell schwankendes Boot

auf dem stürmischen Meer der Zeit

 

faszinierender Traum

oder

Realität, erlebt und erlitten

 

wer heute dabei ist,

muss schwindel-frei sein

und dem Markus glauben,

Jesus ist auch an Bord

wir können ihn wecken.

(Charis Doepgen)

 

Segen

 

Wenn der Himmel im Dunkel schwindet,

Nacht auf die Erde drückt, wenn Stürme tosen und die Wasser steigen, wenn alles fest schwankt,

die Hand keinen Halt, der Fuß keinen Grund findet;

wenn das letzte Wort gesprochen ist,

die Stimme der Freunde verstummt;

wenn die Angst groß wird,

Hoffnung erstickt;

wenn es ums Leben geht –

dann segne uns der

allmächtige Gott,

der Vater, der Sohn

und der Heilige Geist.

 

 

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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