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  thomas diener                                                                                                                                systemische-lösungsorientierte                                                                    supervision und coaching                                                                                                                                              geistliche begleitung                                                                    gestalttherapeutische beratung

11. Sonntag im Jahreskreis 

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Ich beginne mit dem Kreuzzeichen. Ich rufe mir in Erinnerung:

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Gebet

Gott, du hast uns in diese wunderbare Welt gestellt und dankbar schauen wir auf das Werk deiner Hände. Wir wollen nicht vergessen, dass wir nicht Herren, sondern Teil der Schöpfung sind und verantwortlich mit und in ihr leben sollen. Hilf uns, dass wir sensibel und bereit werden, deinem Werk mit Achtung und Respekt zu begegnen und es entsprechend zu behandeln. (Te Deum)

 

Bibeltext: Mak 4,26 ff

Er sagte: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da.

Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott um ein offenes Auge für die Wunder seiner Schöpfung und dass ich lerne, immer mehr meine Verantwortung für sie zu erkennen und anzunehmen.

 

Bild

Wenn ich ein kleines Senfkorn oder ein Korn gleicher Größe Zuhause habe, dann lege ich mir ein Korn in meine Hand. Ich betrachte es still.

 

Impulse

1. „Reich Gottes“, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Was stelle ich mir persönlich unter „Reich Gottes“ vor? Wie hat es Jesus gemeint?

2. „Gottes Reich“ ist und es kommt immer mehr. Wo in meiner engeren Umgebung erkenne ich Wachtumsprozesse dieses Reiches Gottes?

3. Welche Widerstände gibt es in meiner Umgebung, die sich dem Kommen des Reiches Gottes entgegenstellen? Verspüre ich selbst Widerstände und Zweifel in Bezug auf das Kommen dieses Reiches? Welche? Womit setze ich mich für das Kommen des Reiches Gottes ein?

4. Ein Pfarrer kommt zu einem prächtig blühenden Acker eines Bauern und sagt diesem: „Ist es nicht wunderbar, was Gott und Sie hier zustande gebracht haben?“ Darauf entgegnet ihm der Bauer: „Da hätten sie aber mal sehen sollen, wie es hier aussah, als Gott noch alleine tätig war.“ – Dieser Scherz geht nicht auf Kosten Gottes. Er verweist auf das Zusammenspiel von Gottes Natur und dem Wirken des Menschen darin. Was ist mein ganz persönlicher Beitrag zum Erhalt der Umwelt?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Fürbitten

Meine Sorgen, meine Anliegen und Bitten trage ich jetzt vor Gott. Ich formuliere sie frei, so wie sie mir gerade in den Sinn kommen, in der Gewissheit, dass Gott bereits um mich weiß, noch bevor ich zu ihm ein Wort gesagt habe. Ich kann nach jeder Bitte den Ruf aussprechen: Durch deine Wunden, Herr, bin ich gerettet.

 

Vater unser

 

Segen

 

Gott segne uns mit der Geduld,

die warten und tragen kann.

Segne uns mit der Ausdauer,

die nicht müde wird und fest

bleibt.

Segne uns mit Festigkeit,

die uns am Zurückweichen

hindert.

Segne uns mit der Hoffnung,

die uns auf dich ausrichtet. (Te Deum)

 

 

 

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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