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  thomas diener                                                                                                                                systemische-lösungsorientierte                                                                    supervision und coaching                                                                                                                                              geistliche begleitung                                                                    gestalttherapeutische beratung

1. Fastensonntag B

Es macht die Wüste so schön, dass sie irgendwo einen Brunnen hat. (St. Exupèry)

 

 

Herrichten des Gebetsortes

Ich suche mir einen stillen Platz, den ich mir für diese Gebetszeit herrichte. Wenn ich möchte, stelle ich eine Kerze auf einen Tisch, lege eine Bibel und stelle ein Kreuz hinzu. Möglicherweise möchte ich mit einem kleinen Blumenstrauß den Platz dekorieren.

 

In der Gegenwart Gottes

Gott ist bei mir, aber noch mehr, Gott ist in mir, schenkt mir Leben. Ich will einen Augenblick über Gottes lebensschenkendes Dasein nachsinnen: in meinem Leib, meinem Geist, meinem Herzen. Wenn Gott mir etwas sagen wollte, würde ich es wissen? Wenn Gott mich trösten oder herausfordern würde, würde ich es merken? Ich bitte um die Gnade, mich von meinen Sorgen lösen zu können damit ich offen werde für das, was Gott mir vielleicht jetzt sagen will.

Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt. So schaue ich auf die vergangene Woche zurück; was da war, was ich spürte. Gibt es etwas, wofür ich dankbar sein kann? Dann danke ich. Gibt es etwas, was mir leid tut? Dann bitte ich um Vergebung.

 

Bibeltext Mk 4,4

In jener Zeit trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Verwuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm. Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelilum!

 

Gebetsanliegen

Ich bitte Gott um eine segensreiche Fastenzeit. Er möge mich meine inneren Wüsten erkennen lassen und die Brunnen, an die er mich heranführen will, um die eigenen Dürren mit Wasser zu tränken.

 

Bild

Ich sehe Jesus vom Jordan weg-  und in die Wüste hineingehen.

 

Impulse

1. Ich lese das Evangelium dieses Sonntags und lasse es auf mich wirken. Ich gehe den Gedanken und den Bildern, die es in mir hervorruft nach und überlege, warum es gerade diese Assoziationen in mir wachruft.

2. Kenne ich ganz eigene innere Wüsten in meinem Leben? Was hat diese Wüstenzeit hervorgerufen? Könnte die augenblickliche Pandemie eine solche Wüstenzeit hervorgerufen haben? Wie macht sie sich bemerkbar? Was liegt wie ausgetrocknet am Boden?

3. Gibt es Brunnen, an die mich Gott in diesen Zeiten heranführt? Wo sind die Orte, an denen ich mich stärken kann, um weitergehen zu können und innerlich gefestigt aus der Wüste hervor?

Was hat mir bislang geholfen die eigenen Dürren zu überstehen?

4. Was könnte der Ruf zur Umkehr um des Reiches Gottes willen für mich in dieser Zeit bedeuten. Wo ist eine Veränderung in meinem Leben notwendig? Was würde eine Umkehr im Hinblick auf meinen Nächsten, die Schöpfung, mich selbst bedeuten?

 

Stille

Ich lasse meine Gedanken und inneren Regungen zu den Fragen kommen und gehen. Zum Schluss komme ich mit Gott ins Gespräch. Ich erzähle ihm, wie es mir während der Zeit der Stille erging. Wenn Gott mir jetzt etwas sagen würde, was wäre das?

 

Vater unser

Segen

Wir haben Gottes Spuren festgestellt auf unsers Menschenstraßen, Liebe und Wärme in der kalten Welt, Hoffnung, die wir fast vergaßen.

Blühende Bäume haben wir gesehn, wo niemand sie vermutet, Sklaven, die durchs Wasser gehen, das die Herren überflutet.

Bettler und Lahme sahen wir beim Tanz, hörten wie Stumme sprachen, durch tote Fensterhöhlen kam ein Glanz, Strahlen, die die Nacht durchbrachen.

Zeichen und Wunder sahen wir geschehn in längst vergangenen Tagen. Gott wird auch unsere Wege gehen, uns durch das Leben tragen. (GL 826)

 

 

Eine gesegnete Fastenzeit. Bleiben Sie behütet auf dem Weg durch Ihre ganz eigenen Wüsten und stets erfüllt mit der Zuversicht, dass Gott sie mit Ihnen durchschreitet.

 

Ihr Pfarrer

Thomas Diener

 

 

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Bistum Speyer

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TelefonSeelsorge

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