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  thomas diener                                                                                                                                systemische-lösungsorientierte                                                                    supervision und coaching                                                                                                                                              geistliche begleitung                                                                    gestalttherapeutische beratung

Solidarität und neues Leben

Wir gehen einen nächsten Schritt. Bei Ignatius beinhaltet die „dritte Woche“ diesen Schritt. Wir bedenken, dass unser Weg – wenn wir uns christlich engagieren – in Schwierigkeiten und in Leiden führen kann. Wir betrachten die Passion Jesu. Wir gehen seinen Weg mit. Wir denken an Situationen, in denen wir verfolgt und verzweifelt sind. Es geht nicht darum, das Leiden zu verklären, sondern darum, es ehrlich durchzustehen, um von Christus zur Herrlichkeit Gottes geführt zu werden.

 

Ankommen – Still werden

Ich nehme einen guten Platz ein.

Achte darauf, dass ich nicht abgelenkt werde.

Die kommende Gebetszeit gehört ausschließlich mir

und Gott.

 

Gegenwart Gottes – Gott in allen Dingen

Ich mache mir bewusst, Gott schaut mich liebevoll

an. Ich bin sein geliebtes Kind, das er mit Namen

kennt, dem er zugewandt ist mit all seiner Liebe.

Ich entdecke Gottes Spuren in meinem augenblicklichen

Leben. Ich lasse mich von Gottes Nähe erfüllen.

Gott ist da. Gott atmet mich. Ich verweile noch eine Weile

in dieser Gegenwart Gottes und spüre ihr nach.

 

Achtsamkeitsübung

Wie bin ich heute da?

Was bringe ich heute mit?

Was an Erfahrungen, Fragen und Erlebnissen

im Umgang mit dem Gebetsblatt bringe ich heute mit?

 

 

Text: Markus 14,22-25

Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib.

Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus. Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.

Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von Neuem davon trinke im Reich Gottes.

 

Bild

Ich sehe die Jünger mit ihrem Herrn um einen Tisch sitzen. Der Tisch ist gedeckt. Es sind Speisen aufgetischt, die bei der Pascha-Feier aufgedeckt sind. Ich sehe, wie Jesus das Brot in seine Hände nimmt. Danach nimmt der den Becher mit dem Wein in seine Hände. Beides, Brot und Wein, reicht er seinen Jüngern.

 

Bitte

Ich bitte Gott darum, enger zu Christus zu gehören und darum, wie das Brot der Eucharistie in sein Bild verwandelt zu werden.

 

Punkte

 

  • Ich lasse die Stimmung des Abends auf mich wirken. Ich erlebe die innige und doch so gefährdete Gemeinschaft der Jünger mit Jesus nach. Wie würde ich mich an diesem Tisch fühlen? Könnte ich mit Jesus seinen letzten gang gehen? Würde ich vor Angst vergehen und davonlaufen? Wie geht es mir in meinem Leben mit Abschieden? Wie mit bedrohlichen Umständen? Bleibe ich meiner Gemeinschaft oder Familie in brenzligen Situationen treu?
  • Ich lege ein Stück Brot vor mich hin. Ich erwäge, wie dieses Brot aus vielen Körnern bereitet und dann gebrochen wurde. Ich stelle mir den geschundenen Jesus am Kreuz vor. Aus Sterben entsteht neues Leben. Sehe ich mich selbst wie Brot, das gebrochen wird? Kann ich in dem gebrochen Brot in der Messe Christus sehen, der gegenwärtig ist, für mich und alle Menschen?
  • Ich betrachte einen Becher mit Wein gefüllt. Im roten Wein sehe ich das Blut Christi, Zeichen seiner Hingabe. Aus der Hingabe seines Lebens erwächst Heil für die Welt. Durch seinen Tod am Kreuz reinigt, befreit und heiligt Jesus die Menschen. Kann ich in der Ohnmacht und der Hingabe Jesu die heilende Macht Gottes wahrnehmen? Kann ich meine Leiden in seinen Leiden aufgehoben wissen? Kann ich mich für andere hingeben?
  • Ich gebe meiner Sehnsucht nach dem Himmel in mir Raum und betrachte das himmlische Hochzeitsmahl. Hier herrschen Leben in Fülle. Kann die Sehnsucht nach Vollendung in mir zum Motor dafür werden, dass ich Gott neu suche und mich für sein Reich engagiere? Ich bitte darum, für Gott und die Fülle des Lebens offen zu werden.

 

Gespräch mit Gott

Ich spreche mit Gott wie mit einem guten Freund und erzähle ihm, was mir während der Betrachtungen an inneren Regungen widerfahren und an Gedanken gekommen ist.

 

Abschluss

Ich danke Gott für diese Gebetszeit und die dabei gemachten Erfahrungen.

 

Ausblick

 

Seine offene Hand

 

Seine offene Hand

reicht das Brot

teilt es an uns aus

 

Seine offene Hand

Hammerschlag

treibt den Nagel ein

 

Meine offene Hand

nimmt das Brot

auch den Hammerschlag?

 

                        L. Zenetti

 

www.Synodalerweg.de

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

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