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Fassungslos vor Freude

Donnerstag nach Ostern

Gerade noch fiel es

ihnen wie Schuppen von

ihren Augen, gerade noch

haben sie Jesus beim Brotbrechen

erkannt. Jetzt sind sie

nach Jerusalem zurückgekehrt

und befinden sich mit

den anderen Jüngern

zusammen.

 

Ihr Herz ist angehäuft

mit den vielen Eindrücken

auf dem Weg nach Emmaus,

mit den Worten Jesu

und der Erfahrung seiner

Gegenwart beim Mahl.

 

„Wovon das Herz voll ist,

davon redet der Mund“,

sagt der Evangelist Matthäus.

Das Herz der beiden Jünger

ist voll, entsprechend haben

sie einiges zu erzählen.

 

Ich lade Sie heute ein,

sich in der Runde der Jünger

einzufinden. Gesellen Sie sich

einfach dazu und lassen Sie

die Szene auf sich wirken.

Schauen Sie die beiden

an: Wie sie dastehen und

erzählen. Wie sie gestikulieren

und nicht zu bremsen sind.

Wie sie sich gegenseitig

die Worte aus dem Mund

nehmen, um ja kein

Detail der Begegnung

mit Jesus zu übergehen.

 

Was nehmen Sie außerdem

noch in dieser Runde wahr?

Wen nehmen Sie wahr?

Gibt es möglicherweise

eine Person, die Ihre

Aufmerksamkeit auf sich

zieht? Wenn ja, welche?

 

Stellen Sie sich vor,

Sie hätten die Möglichkeit,

die beiden Jünger, die so

überschwänglich von

ihren Erlebnissen erzählen,

etwas zu fragen. Welche

Frage würden Sie an

sie stellen wollen?

 

Nehmen Sie sich Zeit

dazu. Möglicherweise

sind Sie gerade damit überfordert,

eine Frage zu stellen. Oder aber,

Sie haben unendlich viele

Fragen, die Sie an die beiden

richten möchten.

 

Und plötzlich, so völlig

unerwartet tritt Jesus hinzu,

begrüßt die Runde und auch

Sie. Und ein Schrecken breitet

sich aus. Die Jünger zucken

zusammen, Angst überkommt

die Freunde Jesu. Wie geht

es Ihnen in diesem Augenblick?

Was überfällt Sie?

 

Freude,

Angst,

Rührung,

Schrecken,

Glück,

Unsicherheit,

Verlegenheit,

Hoffnung?

 

Ich lade Sie ein nachzuspüren,

wie es ist, wenn Jesus in ihr

eigenes Leben tritt. Geschah

dies schon einmal? Wann?

Wie?

 

Die Jünger meinen, ein Geist

zu sehen. Jesus nähert sich

ihnen behutsam: „Was seid ihr

so bestürzt? Warum lässt ihr

in Eurem Herzen solche Zweifel

aufkommen? Seht hin: meine

Hände, meine Füße. Habt

keine Berührungsängste.

Fasst mich an.

 

Gibt es Zweifel für mich

an der Botschaft von Ostern?

Zweifel an der Auferstehung

und all dem, was in diesen

Tagen mit Jesus und seinen

Jüngern und auch den

Frauen passiert ist?

 

Jesus lädt auch mich dazu

ein, ihm näher zu kommen.

Ihn anzuschauen.

Ihn zu berühren.

 

Es ist gar nicht so einfach,

mit dieser neuen Wirklichkeit

in seinem Leben zu rechnen,

mit Jesus dem Auferstandenen.

Die Jünger brauchen Zeit dazu.

Sie staunen, konnten es aber

vor Freude immer noch nicht

fassen. Immerhin: Vor Freude.

 

Freue ich mich darüber,

glauben zu dürfen, dass mit

dem Tod nicht alles aus

und vorbei ist, darüber, dass

mein Leben einen bleibenden

Sinn hat, auch über meinen

Tod hinaus, dass es geborgen

ist und bleibt in der Hand

des einen Gottes?

 

Schließlich setzen sich

die Jünger mit Jesus zu Tisch.

Sie halten Mahl und Sie selbst

sind dabei. Sie reden miteinander.

Vor allem aber redet Jesus.

Er erklärt die Schriften.

Er sagt, dass alles so haben

kommen müssen. Er will,

dass seine Jünger

verstehen.

 

Ich werde unweigerlich

durch diese Szene an die

Heilige Messe erinnert.

Auch hier geschieht beides.

 

Wir hören Gottes Wort.

Wir teilen dieses Wort

und seine Bedeutung für

unser Leben miteinander.

Wir teilen das Brot.

Wir teilen den Wein.

 

Im Wort,

im Mahl,

im Brot und im Wein

will Jesus, als der Auferstandene

mitten unter uns sein.

 

Im Wort,

im Mahl,

im Brot und im Wein,

ist Jesus mitten unter

uns.

 

Im Wort,

im Mahl,

im Brot und im Wein,

sollen auch wir ihn

erkennen, verstehen,

begreifen.

 

Erkennen, verstehen

und begreifen

was er für uns bedeuten

will, jedoch nicht nur

für uns, sondern für

alle Welt, für alle Menschen.

 

In die hinaus sendet und zu ihnen

schickt Jesus auch uns,

damit auch wir, wie die Jünger damals,

Zeugen sind für das

Unbegreifliche, das am

Tag seiner Auferstehung und

den Tagen danach

geschah und das heute

in unserem Leben

geschehen will:

 

Dass auch wir ihn

erkennen, als den, der

er ist:

Als den Erlöser,

den Retter aus Dunkel und Not,

aus Verstrickung und Tod.

Die Verheißung

eines neuen Lebens.

Und dass auch wir

durch ihn Leben haben

sollen. Unverstellt und frei,

heil und froh.

 

Segen

 

Gott segne Sie.

Er segne Sie mit Worten, die von

ihm erzählen, mit Erfahrungen,

in denen er in Ihr Leben tritt,

mit seiner Nähe, die Sicherheit

des Glaubens schenkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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