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Du bist du

2. Fastensonntag

Unterbrechungen

des Alltags tun gut.

Sie sind wichtig, wenn

wir uns nicht in

alltäglichen Gesetzmäßigkeiten

verlieren wollen.

 

Viel zu oft ist dies

der Fall. Viele spüren

dies allerdings erst dann,

wenn es schon zu spät ist,

ein Zusammenbruch

ist dann oftmals

unvermeidbar.

 

Unterbrechungen

des Alltags tun gut.

Sie sind unverzichtbar,

wenn es darum geht,

sich zu orientieren,

neu auszurichten oder

sich zu vergewissern,

was es denn wirklich

und wesentlich ist,

was einen Menschen

ausmacht

und ihn bestimmt,

ihm Sinn und Leben

gibt.

 

Jesus steigt mit

seinen Jüngern auf

einen Berg. Jesus tut

dies sehr oft. Er steigt

auf einen Berg, um allein

zu sein. Er steigt auf

einen Berg, um mit

Gott zu sprechen.

 

Auf dem Berg entzieht er sich

dem Alltag und den Menschen

und ihren Anforderungen.

Auf dem Berg kommt er zu sich

selbst und den grundlegenden

Wahrheiten über sein Leben.

 

Diese formulieren sich zunächst

auf dem Berg aus dem Mund

des Mose und des Elija:

 

Beide sprechen von Jesu

Tod und seinem Ende in

der Stadt Jerusalem.

 

Doch dann formuliert sich

eine weitere Antwort. Es ist

die Antwort, die aus der Wolke

kommt. Es ist die Antwort

Gottes.

 

Gott sagt:

 

Dieser ist mein auserwählter

Sohn, auf ihn sollt ihr hören.

 

Ich fühle mich bei diesen

Worten in die Szene der

Taufe Jesu hineinversetzt.

Als der Himmel sich über

Jesus öffnet, ist eine Stimme

zu hören, die sagt:

 

Du bist mein geliebter Sohn,

an dir habe ich Wohlgefallen

gefunden.

 

Beide Szenen, jene

auf dem Berg und jene

die sich am Jordan

zuträgt, sind eine

Offenbarung Jesu

als Sohn Gottes.

 

Gott selbst bestätigt

Jesus als den, den

er liebt; als den,

den er auserwählt

hat.

 

Für die Jünger,

Petrus, Jakobus und

Johannes muss dieser Moment

ein ganz besonderer Moment

gewesen sein, so besonders,

dass sie einfach nicht mehr

weg wollen von diesem

Ort der Offenbarung.

 

Ich weiß nicht,

was es ist, das sie

nicht mehr weggehen

lassen will. Ich kann

es lediglich vermuten.

 

Kann es sein,

dass in dem Augenblick,

in dem sie die Wahrheit

über Jesus erfahren, eine

sehr wesentliche Wahrheit

auch über ihr ganz eigenes

Leben erfahren haben?

 

Die Wahrheit, dass

auch sie von Gott geliebt

und auserwählt sind?

So wie jeder Mensch

von Gott geliebt und

auserwählt ist?

 

Den Alltag und seine

Gesetzmäßigkeiten

zu unterbrechen, könnte

demnach bedeuten, sich

immer wieder zu vergewissern,

wer wir tatsächlich sind und

uns immer wieder auf diese

Wahrheit zu besinnen:

 

Dass wir von Gott geliebt

sind. Dass wir von Gott erwählt

sind. Dass Gott und Mensch untrennbar

miteinander verbunden sind.

Dass Gott unser Leben will,

jetzt und in Zukunft.

 

Die Versuchung im Alltag

des Lebens ist die, zu vergessen,

wer wir wirklich sind.

 

Der Wunsch, sich drei Hütten

bauen zu wollen, könnte dabei

dem Verlangen entsprechen,

in der Wahrheit über das Leben

des Menschen fest verwurzelt

bleiben zu wollen. Sie nicht

loslassen, gar verlieren

zu wollen.

 

Der Mensch ist zuerst kein

schlechter und sündhafter

Mensch.

Der Mensch ist zuerst ein

von Gott geliebter und

auserwählter Mensch.

Und hierzu bleibt er

auch berufen.

 

Wir haben zuerst allen

Grund groß von uns zu denken,

weil Gott von uns groß denkt.

Und wir haben zuerst allen Grund

zu uns selbst zu stehen, weil

Gott zu uns steht.

 

Die Konsequenzen, die sich aus

dieser Wahrheit über unser

Leben ergeben, wollen in unserem

Alltag gelebt werden.

Die Erkenntnis des wirklichen

Wesens von uns Menschen

kann nicht ohne Folgen

bleiben, für uns und

auch für andere nicht.

 

So müssen nicht nur

die Jünger wieder den Berg

verlassen. Auch wir werden

mit dieser Offenbarung

über unser Leben wieder

in unseren ganz eigenen

Alltag zurückgeschickt.

 

Verklärt,

wie Jesus?

 

Zumindest erfüllt

mit einer Wahrheit über

unser Leben, die nicht

in Frage gestellt werden

kann, die nicht in Frage

gestellt werden darf.

 

Wir sind geliebt.

Wir sind erwählt.

Von Gott geliebt.

Von Gott erwählt.

 

Diesen Stand des

Menschen bringt ein

Lied mit wundervollen

Worten zum Ausdruck:

 

Vergiß es nie:

Daß du lebst war keine eigene Idee,

und daß du atmest, kein Entschluss von dir. Vergiß es nie: Daß du lebst, war eines anderen Idee, und daß du atmest, sein Geschenk an dich.

 

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls,

keine Laune der Natur, ganze egal

ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.

Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu. Du bist du...Das ist der Clou, du bist du. Ja, du bist du. 

 

Vergiß es nie:

Niemand denkt und fühlt

und handelt so wie du, und niemand lächelt so, wie du's grad tust. Vergiß es nie: Niemand sieht

den Himmel ganz genau, wie du,

und niemand hat je, was du weißt gewußt. 

 

Vergiß es nie:

Dein Gesicht hat niemand

sonst auf dieser Welt, und solche Augen hast alleine du. Vergiß es nie: Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld, denn du kannst leben! Niemand lebt wie du.

 

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls,

keine Laune der Natur, ganz egal ob du dein

Lebenslied in Moll singst oder Dur.

Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu. Du bist du...Das ist der Clou, du bist du. Ja, du bist du.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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