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Düngen, nicht umhauen

3. Fastensonntag

Düngen – nicht umhauen

 

Ein Baum trägt keine Früchte,

eine Staude ist nicht mehr schön,

ein Mensch „bringt“ nichts mehr …

 

Also:

umhauen, ausreißen, entfernen?

 

Nein!

Aufgraben und düngen,

schneiden und gießen,

bessere Bedingungen bieten

und neue Chancen geben!

Ulrike Altherr

 

Der Gedanke von Ulrike

Altherr bringt das Wesen

Gottes auf den Punkt.

Kurz. Prägnant. Stimmig.

 

Es geht Gott nicht um die

Zerstörung eines Menschen.

Es geht Gott nicht darum,

den Menschen seine fehlenden

Lebensfrüchte vorzuhalten.

Es geht Gott nicht darum,

die Schatten im Leben

eines Menschen in den

Blick zu nehmen.

 

Im Gegenteil.

Gott will den Menschen

zum Leben erwecken.

Gott will den Menschen

wieder in die Lage versetzen,

damit sein Leben Früchte

tragen kann.

Gott will den Menschen

ans Licht erheben.

 

Anders gesagt:

Gott rechnet mit den

Schwächen eines Menschen.

Er rechnet mit den Grenzen

eines Menschen.

Doch er rechnet noch mehr

damit, dass es einem

Menschen gelingen kann,

wieder zum Leben

zurückzufinden.

 

Deshalb räumt er dem

Menschen immer wieder

neue Chancen ein, sein

Leben in den Griff zu bekommen,

ihm eine entscheidende Wendung

zu geben und sich neu zu

orientieren.

 

Düngen – nicht umhauen!

Das ist die Devise Gottes.

Was auch sonst!

 

Zum Düngen nutzt

Gott ganz unterschiedliche

Mittel und Möglichkeiten,

nach denen sich der

Mensch in der Tiefe

seines Herzens

sehnt:

 

Ansehen,

Erbarmen,

Güte,

Geduld,

Liebe und

Vergebung,

Vertrauen und

Zuversicht,

Glauben und Hoffnung.

 

Damit will er den

Menschen am Leben erhalten.

Das soll ihm als Nahrung dienen.

Eine Nahrung, die ihn stärken

und ihn zum Blühen

bringen soll.

 

Die Ehre Gottes ist

der lebendige Mensch.

Der Mensch, der in seinem

Leben zur Blüte kommt.

 

Die Ehre Gottes ist nicht

der Mensch, der durch

Vorhaltungen seiner

Schuld klein gemacht

wird.

 

Die Haltung Gottes dem

Menschen gegenüber entbindet

den Menschen selbst nicht,

dafür Sorge zu tragen und

nach dem zu suchen,

was ihn Leben lässt

und es ihm erlaubt

zum Blühen zu kommen

und Früchte zu erbringen.

 

Die Frage richtet sich

direkt an uns selbst:

Was lässt uns leben?

Was bringt uns dem

Leben, wie es Gott für uns

gedacht hat, näher?

 

Umgekehrt gilt,

sich zu fragen:

Was erstickt das Leben?

Was verhindert es?

Was hindert mich,

die Berufung meines

Lebens zu leben?

Was entfernt mich

von Gott und seinen

Absichten mit mir?

 

Sie merken es:

Diese Fragen sollen uns

helfen, die richtigen

Entscheidungen für

unser Leben zu treffen,

Entscheidungen, die

uns gut tun und den

Menschen um uns

herum schlussendlich

auch.

 

Düngen – nicht umhauen!

 

Das bedeutet zugleich,

dass wir uns und anderen

gegenüber die gleichen

Chancen einräumen sollen,

wie sie uns von Gott

geschenkt werden.

 

Dass auch wir uns selbst

und anderen gegenüber

mit der Haltung und Einstellung

begegnen sollten, mit der

uns Gott begegnet und

wieder ins Leben zurückholt

und zum Blühen bringt.

 

Ansehen,

Erbarmen,

Güte,

Geduld,

Liebe und

Vergebung.

Vertrauen und

Zuversicht,

Glauben und Hoffnung.

 

„Seid barmherzig,

wie Gott barmherzig ist“,

sagt Jesus.

 

Ruth Pfau, Lepraärztin

in Pakistan, schreibt:

 

„Das Aufregendste im Leben

finde ich überdies, einen

anderen Menschen zum

Blühen zu bringen.“

 

Ihr Leben ist ein

einziges Zeugnis für diese

Einstellung und Haltung

den Menschen gegenüber.

 

Gott selbst

ist wie ein guter Gärtner.

Sehr oft wird er mit einem

solchen verglichen. Er will,

dass wir zum Blühen kommen.

Hierzu nutzt er jede

Chance.

 

Wir auch?

 

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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