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Wahrheiten, die uns befreien

4. Fastensonntag

Es gibt Wahrheiten über

unser Leben, die können wir

nicht selber schaffen.

Das sind Wahrheiten,

die wir uns zusagen lassen

müssen. Wahrheiten

wie diese:

 

Jeder, der an Gott glaubt,

hat das ewige Leben.

Gott liebt die Welt und gibt

seinen Sohn für sie hin.

Gott will das Leben für

jeden. Gott rettet

den Menschen.

 

Nein, diese Wahrheiten kann

kein Mensch selber schaffen,

sie muss er sich zusagen

und schenken lassen.

Von Gott zusagen und

schenken lassen, weil sie

die Grenzen des eigenen Ichs

überschreiten.

 

Was der Mensch tun

kann ist, an diese Wahrheit

zu glauben:

 

Ich bin geliebt.

Ich werde leben.

Ich bin Gott teuer und wertvoll.

Ich bin gerettet, ein für alle Mal.

 

Welchen Nutzen ziehen

wir aus diesen Wahrheiten,

die über unserem Leben

ausgesprochen sind?

 

Ich bin geliebt.

 

Das Schönste, was Menschen

zueinander sagen können ist:

„Ich liebe dich!“

Nicht nur diese

Worte, vor allem aber das

Verspüren dessen, was sie

sagen, vermag einen

anderen Menschen

aus uns zu machen.

 

Wir leben auf.

Wir gehen anders

durch diese Welt.

Wir gewinnen einen neuen

Blick für die Dinge und

die Menschen um uns herum.

Wir fühlen uns angenommen

und befreit, bestätigt

und geschätzt, einfach

so, ohne Vorgaben,

ohne Bedingungen,

ohne irgendwelche

Leistungen hierzu

erbracht zu haben,

einfach so, um unserer

selbst willen.

 

Die Liebe vermag

eine ganze Welt aus ihren

Angeln zu heben und sie

in einem neuen Licht

erstrahlen lassen.

Sie hat etwas Befreiendes

an sich. Lässt einen Menschen

zur Bestform seines Lebens

auflaufen.

 

Nichts anderes, will

die Liebe Gottes in uns

Menschen bewirken.

Nur in einer eben noch

nie dagewesenen und erlebten

Qualität, Dichte und Tiefe.

 

Vieles hinge davon ab,

dass wir an diese Liebe Gottes

zu uns Menschen glauben

können. Unser Leben

entscheidet sich an

dem Glauben an diese

Wahrheit:

 

Ich bin von Gott

geliebt. Einfach so,

bedingungslos,

ohne Wenn und Aber,

weil ich meinem Gott

kostbar und wertvoll

bin, und dies von

Anfang meines Lebens an.

 

Ob wir uns darauf

einlassen können?

Ich wünsche es uns.

 

Ich werde leben.

 

Wie viele Menschen leben

an ihrem Leben und ihrer

Berufung vorbei?

Wie viele Menschen leben

ein Leben, das es nicht

wert ist, Leben genannt

zu werden?

Wie viele Menschen

erfahren schmerzhaft,

dass ihr Leben mit Füssen

getreten wird und

von anderen so nicht

gewollt ist?

 

Was immer auch

uns andere Menschen,

bestimmte Lebensumstände,

Staaten und Religionen und ihre Vertreter

glauben machen wollen.

Gott will unser Leben.

Daran gibt es keinen

Zweifel. Und er macht

keine Unterschiede.

 

Folglich sollte all unser

Bemühen auf Erden dem Leben

dienen und nicht seiner Zerstörung.

Vielmehr die je

eigene Lebensberufung

zu entdecken und in

aller Konsequenz in Gottes

Namen und unter

seinem Segen zu leben.

Denn dazu hat er uns

geschaffen, dass wir selber Leben in Fülle

haben und es anderen Menschen

ebenso ermöglichen und zugestehen.

 

Das ist der Einspruch

von Oben, der jedweder

Zerstörung und Vernichtung

des Lebens und der Schöpfung

ein Ende bereiten will und eine

eindeutige Positionierung

auch von uns Menschen,

und nicht nur von unserem

Gott, einfordert.

 

Ob wir uns darauf

einlassen können?

Ich wünsche es uns.

Zum Wohl der Menschen.

Zum Wohl der Schöpfung.

Zu unserem eigenen Wohl.

Ich bin Gott teuer

und wertvoll.

 

Dabei geht es nicht

um einen materiellen

Wert. Im Grunde genommen

kann nichts in der Welt

den Wert eines Menschen

ausgleichen und aufwiegen.

 

Kostbar ist der Mensch,

mehr als alles für uns

Menschen vermeintlich

Wertvolle. Weil er Abbild

Gottes ist und dazu berufen

mit Gott und in der

Gemeinschaft der drei

göttlichen Personen selber zu

Gott zu werden.

 

Diese göttliche Herrlichkeit

ist uns bereits geschenkt

und zugleich liegt sie

in Tiefen verborgen,

in die wir noch

vorstoßen müssen.

 

Solange Menschen einander

missbrauchen, misshandeln,

solange sich ein Mensch

über einen anderen Menschen

erhebt und den anderen

unterdrückt, verletzt

und demütigt, solange

sind wir nicht auf dem

Weg in diese Tiefe.

Solange bewegen wir

uns auf einem Irrweg.

Einem Weg, der uns

Kopf und Kragen

kostet, aber nicht

das Leben schenkt,

wie es uns von Gott

zugesagt ist.

 

Können wir uns auf

diesen Weg in die Tiefe

einlassen?

Ich wünsche es uns.

 

Ich bin gerettet.

 

Auch das gehört zu den

Wahrheiten, die wir nicht

selber schaffen können,

dass wir gerettet sind

aus Leiden, Sterben

und Tod.

 

Als erlöste, von allen

Sinnlosigkeiten und Widersprüchen

erlöste Menschen gehen wir

unseren Weg auf dieser

Erde. Wohl wissend,

dass uns unsere eigentliche

Erlösung und Rettung

noch bevorstehen.

 

Besiegelt hat Gott

diese Wahrheit durch das

Leben und das Sterben seines

Sohnes. In ihm haben wir

die Erlösung. Er ist der,

der uns rettet und zwar

aus aller Not, auch dem

Tod und all dem,

was uns dem Tod näherbringt,

auch von unserer Schuld sind wir

längst befreit.

 

Ob man dies an unserem

Leben, also der Art und Weise

wie wir als Christen

auf Erden leben, tatsächlich

erkennen kann? Leben wir

die Erlösung, die Gott uns

schon heute schenkt?

 

Immer noch steckt so

viel Unerlöstes in Menschen.

Immer noch verhalten sich

viele, als sei das Wort Erlösung

ein Fremdwort für sie.

 

Mit anderen Worten:

Müssten wir Christen nicht

viel erlöster und froher

wirken, von Innen heraus,

ganz gleich, in welche

Situation uns das Leben

hinstellt?

 

Spuren des Erlöstseins

gilt es zu entdecken und hierfür

Augen und Ohren zu öffnen,

vor allem unsere Herzen

weit zu machen.

Was trägt zu unser

Erlösung heute schon bei?

Oder wer?

 

Als so von Gott erlöste,

stehen wir nicht mehr unter

dem Zwang und dem Druck,

uns oder gar diese Welt

aus eigenen Kräften

erlösen zu müssen.

Das würde uns nur

überfordern.

Genau das Gegenteil

möchte Gott für uns.

Er mutet uns nicht mehr

zu, als wir tatsächlich in

der Lage sind zu tragen

und auch zu ertragen.

 

Wir sind erlöst.

Wollen wir diese Wahrheit

einmal tief in uns aufnehmen?

Können wir einmal versuchen,

unser Leben bewusst aus

dieser Wahrheit heraus zu

gestalten. Ich möchte es

jedem von uns wünschen.

 

„Die Wahrheit macht

euch frei!“, heißt es.

Die Wahrheit ist die:

„Gott hat die Welt so sehr

geliebt, dass er seinen

einzigen Sohn hingab,

damit jeder, der an ihn

glaubt, in ihm das

ewige Leben hat.“  (Joh 3 ff)

 

Noch einmal: Wahrheiten

wie diese können wir nicht

selber schaffen. Sie sind

und sie bleiben uns geschenkt.

Können wir dieses Geschenk

annehmen?

 

Ich wünsche uns, dass das

Licht, welches durch diese

Wahrheit in unsere Welt gekommen

ist, die Dunkelheiten vertreibe,

damit es Tag werden kann,

Ostern für jeden von uns.

Und wir endlich beginnen

das Leben zu führen, wie

es der Erfahrung von Auferstehung

entspricht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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