thomas diener systemische-lösungsorientierte supervision und coaching geistliche begleitung gestalttherapeutische beratung
thomas diener                                                             systemische-lösungsorientierte                                                             supervision und coaching                                                                                                                                       geistliche begleitung                                                             gestalttherapeutische beratung

Auferstanden!

Ostern

 

„Sabbat vorüber:

Frauen kaufen Balsam

und gehn zum Grab, sich fragend:

Wer wird den Stein wegroll´n?

In Weiß ein junger Mann:

Jesus von Nazareth, er,

der gekreuzigt ist?

 

Er ist nicht hier,

ist auferstanden.

Kündet!

 

Sie flohen, panisch, sagten nichts,

niemanden.

 

In der Früh des ersten Tags:

Zwei Frauen, die Erde bebt, ein Engel

kommt vom Himmel,

strahlend von Licht, in Kleidern weiß

wie Schnee, er rollt den Grabstein

weg: Hab keine Furcht!

 

Er, der gekreuzigt wurde, Jesus,

den ihr sucht, er ist nicht hier.

Erstanden aus den Toten.

 

Am ersten Wochentag: Drei Frauen

haben mit eigenen Händen Balsam

zubereitet, sie nahen sich dem Stein,

sie sehn zwei Männer in leuchtenden

Gewändern, verbeugen sich.

 

Was sucht ihr ihn, inmitten eurer

Toten, den Lebenden, er ist nicht hier,

er lebt.

 

Im Dunkel vor dem ersten Tag:

Im Garten beugt eine Frau sich,

in das Grab zu sehen.

Frau, warum weinst du?, fragen

weiße Stimmen. Weil sie mir

meinen Herrn genommen haben.

 

Gärtner, weißt du, wo er geblieben ist?

Das Morgenlicht. Rabbuni, lieber Meister.

 

Sie kehrten um, die drei, weg

von dem Grab: Maria Magdalena

und Johanna und Mirjam Jakobstochter –

um den Männern zu künden,

was geschehen war mit ihnen.

 

Die blickten starr und fanden

es Geschwafel.

 

Doch Simon Petrus eilte weg

zum Grab und sah es leer,

nicht wissend, was zu denken.

 

Er schloss die Augen,

weinte bitterlich.“

 

Nein, Ostern ist nicht

zum Weinen! Ostern ist vielmehr

ein Grund zu unsagbar großer

und entschiedener Freude.

Entschieden, weil wir uns

zum Leben bekennen.

Halleluja, Jesus lebt!

Halleluja, und wir mit ihm!

 

Es gibt keinen Zweifel daran,

Huub Oosterhuis macht es in

seinen Worten klar und

deutlich:

 

„Er ist nicht hier.

Ist auferstanden.

Kündet!“

 

Ostern kündet von neuem Leben.

Einem Leben, über das der Tod

keine Macht mehr hat. Einer

Liebe, die so stark ist, dass

sie alles zunichte macht,

das nach Tod anmutet und

von einem Gott, der

den Menschen

herausholt aus seinen

tödlichen Verstrickungen

und ihm Erlösung

schenkt.

 

Das ist der Grund

unserer entschiedenen

Freude. Einer Freude,

die sich der Absichten Gottes

mit dem Menschen bewusst

ist und bereits heute

Spuren des Ewigen

in sich tragen kann.

 

Denn: Wir alle

haben durch Jesu Tod

und Auferstehung Anteil

an der Ewigkeit Gottes.

Nichts kann uns wirklich

mehr etwas anhaben,

nichts mehr länger

uns wirklich schaden,

drangsalieren und

kleinmachen.

 

„Weder Tod noch Leben,

weder Engel noch Mächte,

weder Gegenwärtiges

noch Zukünftiges,

noch Gewalten, weder Höhe

oder Tiefe noch irgendeine

andere Kreatur können uns

scheiden von der Liebe

Gottes, die in Jesus

Christus ist, unserem

Herrn.“ (Röm 8,38)

 

Welch eine Dynamik

steckt in den Worten

des Apostel Paulus?

Welch eine unglaubliche

Energie und Überzeugungskraft.

 

Anstecken lassen sollten

wir uns von dieser Gewissheit.

Unser Leben nach ihr ganz

neu ausrichten sollten wir.

Damit Totes nicht länger

tot bleiben muss und

Lebendiges zu noch

mehr Leben gelangt.

In Gottes Namen.

 

Denn dazu sind wir

berufen, von Christus

berufen. Er lädt uns ein

in seine Nachfolge, die uns

die Erfahrung des Kreuzes sicherlich

nicht erspart, einzutreten,

die uns aber noch mehr

Anteil schenkt an seiner

Erlösung und an dem

Heil, das uns durch ihn

geschenkt ist.

 

„Er ist nicht hier.

Ist auferstanden.

Kündet!“

 

Ostern kündet vom

Leben, das befreit ist,

von Angst und Furcht,

von Sorge und Kummer,

von Selbstzweifel und Misstrauen,

von Enge und Dunkel,

von Einsamkeit und Zweifel,

von Tränen und Trauer.

von Sterben und Tod.

 

 

Das ist weiß Gott

nicht zum Weinen oder

zum Weglaufen, schon gar

nicht zum Todschweigen.

Das sollte uns besser

selber zu Kündern

dieser Botschaft

von Leben und

Auferstehen machen

in einer Welt, die

vielerorts dem Tod

so nah und in die

Dunkelheit des Grabes

eingetaucht ist.

 

„Sabbat vorüber:

Frauen kaufen Balsam

und gehn zum Grab, sich fragend:

Wer wird den Stein wegroll´n?“

 

Begreifen wir´s?

Gott hat schon längst

den Stein vom Grab weggenommen.

Heute liegt es an uns, die immer

neuen Steine vor den Grabkammern

dieser Welt wegzurollen und

von Auferstehung und Leben

zu künden.

 

Unser Gott ist

kein Gott der Toten ,

sondern der Lebenden.

Er will jeden Menschen,

der auf Erden existiert,

befreien von

der Knechtschaft,

der Ungerechtigkeit,

der Demütigung,

des Mordens,

der Gewalt,

der Zerrissenheit,

der Schuld

und den vielen Sinnlosigkeiten,

den menschlich, irdischen

Widersprüchen.

 

Als so von Gott erlöste Menschen

sollten wir am Werk der Erlösung

mitwirken, damit Ostern nicht nur

für einige wenige eine Erfahrung

bleibt, sondern für alle Menschen

zur Erfahrung werden kann.

Insbesondere für jene, die das

Licht des Ostermorgens nicht

erreicht und in deren

Leben es immer noch

dunkel ist.

 

Ostern ist und bleibt

die größte Demonstration

für das Leben

und die größte Provokation

für jene, die Leben

mit Füßen treten und

zerstören, den Tod mit

inbegriffen.

 

Freuen wir uns darüber

und miteinander und

künden von dem Leben,

dem der Tod nichts

mehr anhaben kann,

weil Gott das Leben

will, unwiderruflich.

Alleluja.

Ein Text! Sie können ihn mit Inhalt füllen, verschieben, kopieren oder löschen.

 

 

Unterhalten Sie Ihren Besucher! Machen Sie es einfach interessant und originell. Bringen Sie die Dinge auf den Punkt und seien Sie spannend.

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Supervision-Coaching-Therapie-Geistliche Begleitung- Pfarrer Thomas Diener