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Ja zu Gott, Ja zum Leben

4. Advent

Als Kind bekam

ich sehr oft von meinen Eltern

zuhören: „Wenn wir nicht

da sind, mach bloß niemandem

die Tür auf. Schon gar nicht

jemanden, den Du nicht

kennst.“

 

Das waren klare Worte;

Worte, die Besorgnis

zum Ausdruck brachten und

auch die Angst meiner Eltern,

dass mir etwas passieren

könnte.

 

„Mach bloß niemandem

die Tür auf.“

 

Gott braucht

keine Tür, um in das Leben

eines Menschen eintreten

zu können.

Vielmehr steht er plötzlich

und unvermittelt

vor einem, schaut einen an,

spricht zu einem, packt

einen, überwältigt einen.

 

Bei Maria ist es so geschehen.

Ehe sie sich versieht und anfängt

ihren eigenen Augen zu trauen,

steht Gabriel vor ihr.

 

„Mach bloß niemandem

die Tür auf.“

 

Gott braucht keine Tür.

Er ist einfach da.
Plötzlich.

Unerwartet.

Überwältigend.

 

Ich bin der Ich-bin-da.

So ist sein Name.

Ganz gleich wie,

in welcher Gestalt,

in welcher Weise.

Gott ist da.

 

Mose begegnet er in einem

brennenden Busch, der brennt,

aber nicht verbrennt. Die Stimme

beauftragt ihn, Gottes Volk

zu befreien.

 

Dem Volk Israel zeigt Gott

seine Gegenwart in dem

geteilten Meer, durch das

es hindurchziehen kann,

damit die Ägypter es

nicht umbringen können.

 

Gott ist da.

Das erfahren Menschen,

die Jesus begegnen.

Blinde, Lahme,

Bettler, Sünder,

Aussätzige und

vom Leben Gezeichnete.

 

In Jesus

erfahren sie Gott;

bekommen ihn zu greifen,

zu verstehen, zu sehen,

zu spüren.

 

Das Lied sagt es auch:

 

„Überall ist er und nirgend

Höhen, Tiefen, sie sind sein.

Er ist Gott, Gott für uns,

er allein ist letzter Halt.

 

Ja, er heißt: „Gott für uns“;

wir die Menschen, die er liebt.

Darum können wir ihm folgen,

können wir sein Wort verstehen.“

 

Gott ist da.

Keine Frage.

Die Frage ist eine ganz andere,

nämlich die:

 

Lassen wir ihn da sein?

In unseren Herzen,

in unserem Denken,

in unserem Beten,

in unserem Handeln,

in unserem Miteinander,

in unseren Gesprächen,

in unserem Leben,

in unseren Gottesdiensten,

in unserer Kirche,

in unseren Gemeinden -

wirklich da sein?

 

Auch wenn es sehr

oft den Anschein hat,

dass Gott das Weite

gesucht hat; er die Flucht

ergriffen hat - Momente

der Gottesferne gibt es

schließlich auch -

Gott ist da.

Er bleibt auch da.

 

Die Geschichte von den Spuren

im Sand muss ich Ihnen nicht

erzählen. Sie kennen sie.

Und sie wissen auch

um ihre Botschaft:

Gott ist erst recht

dann da, wenn wir ihn

am schmerzlichsten

vermissen.

 

Haben Sie seine Nähe schon

einmal ganz bewusst gespürt?

Wann und wie haben Sie ihn

in ihrem Leben erfahren?

Wann das letzte Mal?

Wann gab es diese Momente

des Friedens, des Trostes,

der Freude, des Gutseins,

der Harmonie, der Leichtigkeit

des Herzens, der Geborgenheit -

Augenblicke der Erfahrung

mit Gott?

 

Gott ist da.

Und er hat mit jedem

von uns seine Absichten.

Maria sollte Mutter werden.

Mutter seines Sohnes.

Gottesmutter.

Das war ihre

Berufung.

Haben Sie Gottes

Absicht mit ihrem Leben

schon erkannt?

Wissen Sie, was er

mit Ihnen vorhat?

Was ist Ihre

Lebensberufung?

 

Gott ist da, und:

Er wartet auf ein Ja.

Auf das Ja des Menschen,

auf unser Ja. Ein Ja, das

mit ganzem Herzen gesprochen

wird, ein verbindliches Ja,

ein unverrückbares Ja.

Kein: Ja-Aber.

 

Maria hat´s gegeben.

Nach anfänglicher Furcht.

Mit ganzem Herzen.

Und sie blieb ihrem

Ja treu. Treu bist

unter das Kreuz

ihres Sohnes.

Christen sind Jasager.

Zumindest doch im Hinblick

auf Gott.

 

Wie Maria sagen sie Ja

zu Gott und seinen Absichten

mit ihnen. Sie sagen Ja

zum Leben; ja zum Heil.

 

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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