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Vor wem sollte ich mich fürchten?

Lk 7,1-11

 

 

Der Herr ist mein Licht

und mein Heil, vor wem sollte

ich mich fürchten?

Der Herr ist die Kraft meines

Lebens: Vor wem sollte

mir bangen? Ps 27

 

So lauten die Worte des Psalms

aus dem heutigen Eröffnungsvers

dieser Heiligen Messe.

 

Der Herr ist mein Licht

und mein Heil, vor wem sollte

ich mich fürchten?

Der Herr ist die Kraft meines

Lebens: Vor wem sollte

mir bangen? Ps 27

 

Die Antwort, die der

Glaube auf die Fragen des

Beters gibt, ist kurz, einfach

und prägnant:

Vor nichts und niemandem

solltest du dich fürchten.

Vor nichts und niemandem

sollte dir bangen.

Nicht einmal

vor dem Tod solltest

du Angst haben.

Denn wenn dich

jemand aus dem Tod

erretten kann,

dann ist es der Herr.

 

Jesus rettet einen

Mann aus dem Tod.

Er holt ihn ins Leben

zurück und gibt ihn seiner

Mutter wieder. Und alles

scheint gut.

 

Die Witwe bleibt weiterhin

versorgt. Der Mann kann

für ihren Unterhalt und ihr

Überleben wieder verantwortlich

sein. Trauer und Angst

verschwinden. Das Leben

ist wieder da, auch für

den Sohn.

 

Der Herr ist mein Licht

und mein Heil, vor wem sollte

ich mich fürchten?

Der Herr ist die Kraft meines

Lebens: Vor wem sollte

mir bangen? Ps 27

 

Die Worte dieses Psalms

könnten auch als eine Art

Überschrift über das Leben

eines jeden von uns

geschrieben stehen.

 

Sie machen Mut.

Sie schenken Hoffnung.

Sie schaffen Vertrauen.

Sie erwecken Glauben.

 

In einen Gott,

der das Leben ist,

der das Leben will.

Daran soll es keinen

Zweifel geben.

 

Dieser Lebenswille Gottes

erweist sich immer wieder.

Er zieht sich wie ein

roter Faden durch das

Leben des Menschen.

 

Der Prophet Elija nimmt sich

des toten Sohnes einer Witwe

an. „Es war kein Atmen mehr

in ihm“, heißt es.

Elija ruft den Gott des

Lebens an. Er bittet ihn

um Leben für den Mann.

Und das Leben kehrt

in ihn zurück.

 

Gott setzt alles daran,

dass Menschen durch ihn zum

Leben finden. Ohne wenn

und aber, ohne Vorbedingungen.

Trotz seiner menschlichen

Grenzen und Unzulänglichkeiten.

Oder gerade wegen ihnen?

 

Der Herr ist mein Licht

und mein Heil, vor wem sollte

ich mich fürchten?

Der Herr ist die Kraft meines

Lebens: Vor wem sollte

mir bangen? Ps 27

 

Auch das Neue Testament

ist bestimmt durch diese

Hoffnung und Zuversicht.

 

Sie macht sie eindeutig

fest an dem Handeln und

Wirken Jesu an den Menschen.

Jesus erweckt die Tochter

des Jairus. Er lässt auch

seinen Freund Lazarus

den Tod nicht schauen.

Und auch die anderen,

die sich wie tot geglaubt

haben, werden wieder

ins Leben zurückgeholt:

Blinde, Lahme,

Sünder, Aussätzige,

Zöllner, Dirnen,

Menschen wie

du und ich.

 

Dass die Begegnung mit

Jesus nicht erst im Tod

zum Leben führt, sondern

bereits hier mitten im Leben

zum Leben erwecken kann,

auch das macht das Evangelium

deutlich.

 

In einem Lied von

 

Ich möcht‘, dass einer mit mir geht,
der’s Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Ich möcht‘, dass einer mit mir geht.

Ich wart‘, dass einer mit mir geht,
der auch im Schweren zu mir steht,
der in den dunklen Stunden mir verbunden.
Ich wart‘, dass einer mit mir geht.

Es heißt, dass einer mit mir geht,
der’s Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Es heißt, dass einer mit mir geht.

Sie nennen ihn den Herren Christ,
der durch den Tod gegangen ist;
er will durch Leid und Freuden mich geleiten.
Ich möcht‘, dass er auch mit mir geht.

Jesus geht nicht nur

mit uns, er kommt uns auch

entgegen. So wie er an die

Bahre des Toten tritt,

so stellt er sich auch

an unsere Seite und

rührt uns an, erweckt

uns zum Leben, ruft uns

ins Leben zurück.

 

Immer wieder bietet er

uns damit an, das, was

uns zum Fürchten bringt

und was uns bangen

lässt, in dem Vertrauen

auf ihn hinter uns

zu lassen und die Kraft

zum Bestehen in ihm

zu finden.

 

Kennen Sie vielleicht

selber diese Momente,

in denen sich die Angst und

die Furcht, vor dem, was ist

oder kommen wird, nahezu

verflüchtigt hat, in dem

Vertrauen, dass er

mit ihnen ist; und dass

sie durch ihn allen

Grund haben, nicht

zu verzagen, vielmehr

ganz auf ihn zu

setzen?

 

Ich gebe zu:

Die Realitäten dieser

Welt und unseres Lebens,

an denen wir oftmals

verzweifeln wollen,

werden damit nicht anders.

Aber sie können

ausgehalten und bestanden werden,

Mauern können überwunden

werden und Grenzen

gesprengt. Das Leben

muss nicht auf der

Strecke bleiben.

Ich kann mich immer

wieder für das Leben

entscheiden und zum Leben

erheben. Mit Gottes

Hilfe, versteht sich.

 

Der Apostel Paulus meint:

Ist Gott für uns,

wer ist dann gegen uns?

Was kann uns scheiden

von der Liebe Christi?

Bedrängnis oder Not oder Verfolgung,

Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert?

Doch all das überwinden

wir durch den, der uns geliebt hat.

Denn ich bin gewiss:

Weder Tod noch Leben,

weder Engel noch Mächte,

weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,

weder Gewalten der Höhe

oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur

können uns scheiden von der Liebe Gottes.

die in Christus Jesus ist,

unserem Herrn.

Röm 8,31

 

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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