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Worte, von denen wir leben

Ansprache in einem Bußgottesdienst

am 4. Fastensonntag

 

 

Die Worte haben es in sich.

Sie wiegen schwer.

Ist doch alles mit ihnen gesagt,

was es zu sagen gibt:

über Gott,

über den Menschen,

über das Leben.

 

„Denn Gott hat die Welt so sehr

geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,

damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde

geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3,16)

 

Leben.

Was ist Leben für mich?

Was sind die Leitsätze meiner Lebensphilosophie?

Was ist die Mitte meines

Lebens?

In welchem Sinne gibt mir mein

Glaube, das Evangelium Christi

Leben?

Oder hindert es auch scheinbar

und wirklich daran?

 

Die Worte haben es in sich.

Sie wiegen schwer.

Ist doch alles mit ihnen gesagt,

was es zu sagen gibt:

über Gott,

über den Menschen,

über das Leben.

 

„Denn Gott hat die Welt so sehr

geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,

damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde

geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3,16)

 

Gott.

Was alles bedeutet Gott für mich?

Was sind meine Erinnerungen an Gott?

Wie wurde Gott mir anerzogen?

Wenn ich jemals Gott erfahren habe,

wann war das?

Wie war das?

Was hieße es für mich,

ohne Gott zu leben?

Was möchte ich Gott schon

immer einmal sagen?

 

Die Worte haben es in sich.

Sie wiegen schwer.

Ist doch alles mit ihnen gesagt,

was es zu sagen gibt:

über Gott,

über den Menschen,

über das Leben.

 

„Denn Gott hat die Welt so sehr

geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,

damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde

geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3,16)

 

Glauben.

Wie kommt Glauben, Hoffen, Lieben

in meinem Leben konkret vor?

Was sagt mir die Heilige Schrift zum

Glauben, Hoffen, Lieben?

Wie kann ich im Alltag kleine

Experimente des Glaubens,

Hoffens, Liebens machen?

 

Herr, Gott, Heiliger Geist …

Ich möchte da sein mit meinem Leben vor dir …

Ich möchte wach sein für die Wirklichkeit …

Ich möchte sehen, was dankenswert ist …

Ich möchte erkennen, wo ich der Umkehr, der Versöhnung, der Befreiung bedarf …

Ich möchte sehen, worauf ich mich

vertrauensvoll und liebevoll einlassen

soll und möchte …

 

Die Worte haben es in sich.

Sie wiegen schwer.

Ist doch alles mit ihnen gesagt,

was es zu sagen gibt:

über Gott,

über den Menschen,

über das Leben.

 

„Denn Gott hat die Welt so sehr

geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,

damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde

geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3,16)

 

Leben.

Gott.

Glauben.

 

Was will ich eigentlich?

Was ist das Ziel?

Was sind die Motive?

Was verspreche ich mir davon?

Wer und was kann mir dabei

helfen?

Ist das Ziel „klein genug“,

also erreichbar für mich?

 

Ignatius von Loyola

gibt drei Hinweise:

 

  • Erinnere dich dreimal täglich kurz an dein Ziel: beim Aufstehen, um die Mittagszeit, am Abend.
  • Verbinde die Erinnerung mit einer Gebetsbitte, dass der Gottes-Geist dir helfen möge.
  • Mache dir ein Kontrollschema: für jeden Tag zwei Linien, auf denen du mittags und abends einzeichnen kannst, wie oft dir dein Entwicklungsprojekt gelungen bzw. misslungen ist. Vergleiche so Tag für Tag und Woche für Woche. Freu dich an deiner Selbstentwicklung – und danke Gott.

 

So einfach? Ja, so einfach!

Allerdings ist es wie bei der Medizin:

Sie hilft nur, wenn man sie regelmäßig

nimmt.

 

Die Worte haben es in sich.

Sie wiegen schwer.

Ist doch alles mit ihnen gesagt,

was es zu sagen gibt:

über Gott,

über den Menschen,

über das Leben.

 

„Denn Gott hat die Welt so sehr

geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,

damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde

geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3,16)

 

Sohn.

Lebe ich aus der Beziehung zu ihm?

Habe ich mich für ihn entschieden?

Wie zeigt sich diese Entscheidung

in meinem Denken, Reden, Tun?

Will ich mein Leben mit ihm teilen?

Ich blicke auf mein Leben:

Was passt zu Christus?

Was ist nach seinem Geschmack?

Was sind seine Werte?

 

Kann ich mit den Worten des Pilgers beten:

 

„Nimm hin, Herr, und empfange meine ganze Freiheit, mein Gedächtnis, meinen Verstand und meinen ganzen Willen, meine Habe und meinen Besitz. Du hast es mir gegeben, dir, Herr, gebe ich es wieder zurück. Alles ist dein, verfüge nach deinem ganzen Willen. Gib mir deine Liebe und Gnade, das ist mir genug.“?

 

Wer bin ich für Christus?

Wer ist Christus für mich?

Will ich, dass er mit mir geht?

Will ich mein Leben gestalten

aus der Beziehung zu ihm,

seinen Werten, seinen Zielen?

 

An der Frage Jesu an Petrus

kommt niemand vorbei:

„Liebst du mich?“

Liebe ich Christus?

So vieles hinge von

meiner Antwort ab:

 

Sein oder Nichtsein.

Leben oder Tod.

Auferstehung oder Grab.

 

Es käme nur auf dieses kleine

Wort der Zustimmung an:

Dieses Ja.

Aus ganzem Herzen gesprochen.

In aller Konsequenz gelebt.

Mitten im Leben.

Mitten im Sterben.

Mitten im Tod.

 

Gerettet wurden wir

schon lange zuvor.

Frei gesprochen.

Frei gemacht.

Aus Gnade.

Aus Liebe.

 

In Christus macht

uns Gott lebendig.

In ihm hält er uns

am Leben,

auch in aller Verstrickung,

die unser Leben kennt

und auch über

den Tod hinaus.

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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