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Porentief rein!

Mk 1,40-45

 

 

„Willst du?

Willst du wirklich?

 

Dass ich geheilt werde?

Dass ich gesunde?

Dass ich wieder aufrecht stehen kann?

Dass ich lebe?“

 

Jesus hat Mitleid.

Er fühlt mit.

Er empfindet mit.

Er lässt sich ergreifen,

von dem Schicksal des Mannes.

Er macht dessen Leid

zu seiner eigenen Erfahrung.

 

Und er will.

Er will, den Mann heilen.

Gesund soll er werden.

Aufrecht durchs Leben soll er gehen.

Leben soll er.

 

Dazu ist er gekommen, Jesus,

dass Menschen das Leben haben.

In Fülle.

Ohne Einschränkung.

Ohne Kränkung.

Ohne Hindernis.

Ohne Wenn und Aber.

 

Willst du?

Willst du wirklich?

 

Dass ich geheilt werde?

Dass ich gesunde?

Dass ich wieder aufrecht stehen kann?

Dass ich lebe?

 

 

Das Ansinnen des Aussätzigen reicht

weiter. Es geht in die Tiefe.

„Wenn du willst, kannst du machen,

dass ich rein werde.“

 

Rein sein, das ist etwas anderes

als oberflächliches Saubersein.

Das betrifft jede Pore des Menschen.

Rein sein, das ist etwas Innerliches.

Rein sein, spielt sich im Herzen

des Menschen, in seiner Seele ab.

 

Und dort ist es zuweilen

ziemlich dunkel.

 

Unrein von Berechnungen.

Unrein von Kalkülen.

Unrein von Neid.

Unrein von Eifersucht.

Unrein von Missgunst.

Unrein von Ärgernis.

Unrein von Bosheit.

Unrein von Geiz.

Unrein von Verachtung.

 

Willst du?

Willst du wirklich?

 

Dass ich geheilt werde?

Dass ich gesunde?

Dass ich wieder aufrecht stehen kann?

Dass ich lebe?

Dass ich rein werde?

 

„Unsicher unterwegs

auf meinen Trampelpfaden

von Selbstzweifeln und Selbstkritik,

mir selber mein größter Feind,

mein strengster Richter.

 

Du stellst dich mir entgegen,

hältst mich auf,

zerbrichst die Teufelskreise.

 

Du nimmst mich an,

du lässt mich sein.

so wie ich bin.

 

Befreit verlasse ich die Trampelpfade,

gehe neue Wege,

nehme ich an, so wie ich bin,

werde mir selbst mein bester Freund,

ein Schlichter voller Güte.

 

Mein Gewinn:

Leben in Fülle.

 

Gisela Baltes

 

Liegt nicht darin,

das Geheimnis des Lebens,

der Grund des aufrechten Ganges,

und innerer Zufriedenheit

und tiefen Reinseins?

 

Rein sein mit sich.

Rein sein mit Gott.

Rein sein mit dem anderen.

Rein sein mit dem Leben.

 

Mit sich selber im Reinen sein,

kann nur der, der sich

zunächst bewusst macht

und vor Augen hält,

dass ihn Gott so annimmt

und sein lässt wie er ist.

 

Gott kennt uns Menschen.

Gott weiß von uns Menschen.

Gott ist uns innerlicher als

wir uns selber bisweilen sind.

 

Wir haben keinen Grund,

uns zu verstecken und verborgen

zu halten vor unserem Gott.

Im Gegenteil.

Zu ihm dürfen wir kommen.

Zu ihm dürfen wir uns auf den Weg machen.

Ihm dürfen wir entgegenrufen:

„Wenn du willst, kannst du machen,

dass auch ich rein werde.“

 

Das stellt uns vor die Frage,

wo die dunklen und blinden

Flecken in unserem Leben

sind?

 

Wo ist der Aussatz?

Der uns vom Leben abhält?

Der uns von anderen trennt?

Der uns auf uns selber verweist?

Der uns einsam macht?

 

Das stellt uns vor die Aufgabe

hinzuschauen, auch wenn es

im ersten Augenblick wehtun sollte.

 

Das von uns Entdeckte muss

angenommen werden, sonst können

wir es nicht verändern.

Man wandelt nur das, was man

angenommen hat. (C.G. Jung)

 

Schließlich geht es darum,

anzunehmen und zu glauben,

dass gerade hier, wo wir

uns am schwächsten vorkommen

und am unzulänglichsten,

Gott sich uns liebevoll zuwendet,

voller Zärtlichkeit berührt,

damit wir gesunden können

und uns leise, aber vernehmbar

zusagt:

„Ich will es, werde rein.“

Gott holt uns so ins Leben zurück.

All das Bedrückende und Bedrohliche

des Lebens nimmt er von uns.

Er lässt uns wieder aufrecht durch

das Leben gehen, einander in die

Augen sehen und aufatmen

und einatmen den Geist

seiner Freiheit.

 

Wer von dieser Heilung

seines Inneren erzählt,

wem man diese Heilung anspürt,

der macht neugierig,

neugierig auf Gott.

Der wird zu einem lebendigen

Zeugnis für die Absichten

Gottes mit jedem Menschen,

dass er rein werde,

geheilt von allen,

was ihn dem Leben

entfernt.

 

Befreit verlässt er die Trampelpfade,

geht neue Wege,

nimmt er an, so wie er ist,

wird sich selbst sein bester Freund,

ein Schlichter voller Güte.

- Leben in Fülle.

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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