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Eine "anspruchsvolle" Religion

Epheser 4,30

 

 

Den Heiligen Geist

kann man also beleidigen!

 

Klar doch!

Die Sünde gegen den

Heiligen Geist, sie besteht

darin, dass sich der Mensch

der Güte, der Barmherzigkeit

und der Vergebung Gottes

gegenüber verweigert –

bis zu seinem Tod

verweigert.

 

Auch das ist eine Wirklichkeit

in unserer Gesellschaft, der

wir uns zu stellen haben,

vor der wir die Augen

nicht einfach schließen

können:

 

Es gibt Menschen, die,

obwohl sie vielleicht eine Ahnung

Gottes in ihrem Herzen

tragen, sich diesem Gott

und seinem Wirken gegenüber

gänzlich verschließen.

Sie lehnen die Gnade

Gottes einfach ab.

 

Das ist so.

Daran können nur

jene Menschen selber

etwas ändern.

Wir stoßen dabei an unsere

Grenzen. Und Gott

bleibt machtlos.

Aus Liebe.

Und weil er die Freiheit

des Menschen achtet.

Vor diesem Hintergrund

verstehe ich die Worte

des Apostels:

 

„Beleidigt nicht

den Heiligen Geist Gottes,

dessen Siegel ihr tragt

für den Tag der Erlösung.“

 

Wir alle sind besiegelt.

Die Firmung bringt es in Wort:

„Sei besiegelt mit der Gabe

des Heiligen Geistes!“

 

Ohne, dass wir etwas

dafür getan hätten sind wir

beschenkt mit dieser

göttlichen Gabe.

Sie ist Liebe.

Sie ist Güte.

Sie ist Barmherzigkeit.

Sie ist Vergebung.

Sie ist Leben.

 

Sie ist nichts für den,

der sie ablehnt.

 

Paulus weist auf

Widersprüchlichkeiten hin.

Haltungen, die dem Wirken

des Geistes Gottes widersprechen.

Einer Beleidung gleich kommen.

 

Bitterkeit.

Wut.

Zorn.

Geschrei.

Lästerung.

Boshaftigkeit.

 

Und er lädt jeden dazu ein,

Gott nachzuahmen.

Mehr kann auch Paulus

nicht tun.

Der nächste Schritt ist ein

Schritt der Entscheidung.

Die muss jeder

für sich treffen.

 

Die Lesung

gibt die Frage, an der sich

alles entscheidet vor:

 

„Will ich

als von Gott

geliebter Mensch

auch den anderen Menschen,

den neben mir also, lieben?

Auf diese Frage kommt

es an, jetzt, hier, morgen,

übermorgen und am Ende

unseres Lebens:

„Habe ich in meinem

Leben wirklich geliebt?“

 

Diese Frage stellt eine

Herausforderung dar,

die ein Leben lang anhält

und einmal mehr und

einmal weniger heftig

an den Menschen herantritt.

Zumeist dann,

wenn der Mensch am wenigsten

damit rechnen will,

wirft sie ihn aus der

Bahn und zeigt ihm

seine Grenzen auf.

Allzu menschliche Grenzen.

 

Auch als Christen

können wir dieser Frage

nicht ausweichen.

Obwohl wir sicherlich oftmals

genügend Gründe dafür hätten.

Schließlich sind wir keine

Übermenschen.

Vielmehr Menschen aus

Fleisch und Blut.

Wir empfinden Sympathie.

Wir spüren Antipathie.

Wir neigen zur Ablehnung.

Wir verfallen dem Bösen.

 

Doch es geht zunächst nicht

so sehr um den einzelnen Fall.

Es geht um eine grundsätzliche

Haltung, die der Geist in uns

bewirken will.

 

Paulus zeigt

auf Prinzipielles hin:

 

Güte.

Barmherzigkeit.

Vergebung.

Nachfolge.

 

Und er hat Recht:

Dort, wo Menschen

sich gegenseitig lieben

und achten, wirkt

der Geist Gottes unter ihnen.

 

Schade, dass es unter Menschen

in dieser Welt oftmals so Geistlos

zugeht. Beispiele gibt es zu Hauf.

Wir müssen nur die Zeitung

am Morgen aufschlagen,

dann stechen sie uns wieder

ins Auge, Schlagzeilen

die von Feindseligkeit,

die von Korruption,

die von Erpressung,

die von Umweltzerstörung,

die von Gewalt,

die von Misshandlung,

die von Fremdenfeindlichkeit

sprechen.

 

„Beleidigt nicht den

Heiligen Geist.“

 

Ich glaube das Problem

ist, dass wir immer weniger

über die Kultur verfügen

und die innere Bereitschaft,

die es braucht, um ihn

wirken zu lassen,

in uns und auch unter uns.

 

Zumindest als Christen

können wie es uns nicht leisten

einen Raum der Gleichgültigkeit

dem Wirken Gottes und seines

Angebotes an uns Menschen

entstehen zu lassen und uns

seinem Geist gegenüber verschließen.

 

Wir haben

uns für ihn zu entscheiden,

immer wieder aufs Neue

und die anderen, die dürfen

das auch.

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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