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Die gehen mit - einfach so

Mk 1,14-20

 

 

Die gehen mit, einfach so.

Lassen alles stehen

und liegen, einfach so.

Haus und Boot,

Frau und Kind,

Mutter und Vater.

Unvorstellbar!

Unbegreiflich! -

Irgendwo doch auch

verantwortungslos!

 

Und zu welchem Preis?

Kein festes Dach über dem Kopf.

Den Erwartungen der Menschen ausgesetzt.

Ihren Buhrufen nicht weniger.

Zunächst.

 

Die gehen mit, einfach so.

Lassen alles stehen

und liegen, einfach so.

Haus und Boot,

Frau und Kind.

Mutter und Vater.

Unvorstellbar!

Unbegreiflich! -

Irgendwo doch auch

verantwortungslos!

 

Wenn es sich denn so

zugetragen hat. Oder sollte

hier nicht wieder einmal mehr

die Feder des Evangelisten das

Ihrige hinzugeschrieben haben?

Von redaktionellem Arbeiten

wäre dann die Rede.

 

Vielleicht.

Warum auch nicht,

wenn es darum geht zu beschreiben,

wie Jesus auf die Menschen

seiner Zeit wirkt.

Einem Magneten gleich,

der alles, was nicht festgebunden

ist, an sich zieht und mitreißt.

So war es.

So sollte es sein.

Heute mehr denn je.

 

Lassen wir uns mitreißen?

Lassen wir das vermeintlich Wichtige

unseres Lebens einmal los,

für einen Moment nur los,

um dem Eigentlichen,

um dem Wesentlichen unseres Lebens

wieder auf die Spur kommen zu können

und, um so gestärkt, wieder an

unseren Platz zurückkehren zu können,

dorthin, wo das Leben uns in

die Verantwortung stellt?

 

„Die leisen Stimmen in mir,

ich decke sie zu mit meiner Arbeit,

meinen Argumenten,

meinen Ängsten und Zweifeln.

 

Die leisen Stimmen in mir

werden unhörbar laut,

wenn meine Hände leer sind,

die Argumente nicht mehr greifen,

Ausreden sich als Lügen entpuppen,

Visionen lebendig werden,

die den Ängsten und Zweifeln

jede Nahrung nehmen.

 

Ein Ahnen kommt auf,

dass dies Gottes Anruf ist.

Antwort-Schritte muss

ich selber gehen.“

 

Von Maria Höller stammen

diese Worte.

 

Gott hört nicht auf,

Menschen anzusprechen.

Dich.

Mich.

Uns.

 

Klein.

Groß.

Jung.

Alt.

 

Schwach.

Stark.

Arm.

Reich.

 

Einheimisch.

Fremd.

 

Aufrüttelnd,

mahnend,

befreiend mischt er sich

in unser aller Leben ein.

Bezieht uns ein in seine

Absichten mit uns und der Welt.

Macht uns fähig, ihm zu antworten

in unseren Gemeinden und Städten.

Lässt uns Haltungen einüben,

die Leben und Miteinander ermöglichen.

Im Kleinen.

Im Großen.

Doch - Antwort-Schritte

müssen wir selber gehen.

 

Die gehen mit, einfach so.

Lassen alles stehen

und liegen, einfach so.

Haus und Boot,

Frau und Kind,

Mutter und Vater.

Unvorstellbar!

Unbegreiflich! -

Irgendwo doch auch

verantwortungslos!

Irgendwo doch auch

notwendig!

 

Immer wieder einmal,

um von der Quelle des Lebens gestärkt

wieder zurückkehren zu können,

hinein in den Alltag,

dort wo das Leben wieder Farbe

bekommen soll,

Sinn und Orientierung,

eine neue Richtung eben.

Durch dich.

Durch mich.

Durch uns.

Durch ihn.

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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