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Beim Wort genommen

2. Sonntag nach Weihnachten

Schwätzer,

Schaumschläger und

Maulhelden …

 

… das sind Menschen,

die oftmals den Mund

ziemlich voll nehmen.

Das sind Menschen,

die immerzu viele Worte

machen.

Das sind Menschen,

die Worte machen,

denen keine Taten folgen.

 

Solche Menschen

sind nicht sehr beliebt,

weil sie oft dazwischen reden,

weil sie in einer Runde ständig

ihre Klappe aufreißen,

weil sich alles um sie dreht

und um die vermeintliche Tatsache,

wie toll sie doch seien.

 

Schnell meidet man solche

Prahler und Aufschneider.

Sie wirken unsympathisch.

Sie sind laut.

Sie sind unangenehm.

Sie sind aufdringlich.

 

Und – sie stellen sich selber

ein schlechtes Zeugnis aus,

weil ihre Worte Luftblasen sind,

die schneller zerplatzen, als sie

entstanden sind.

 

Im Anfang war das Wort.

Und das Wort war Gott.

Im Anfang war es bei Gott.

Und was ist aus diesem Wort

geworden? “Alles“, meint Johannes,

denn „in ihm war das Leben“.

 

In der Tat.

„Gott sprach

und es wurde“,

heißt es schon

auf den ersten Seiten

der Bibel.

 

Ich mag Worte,

denen Taten folgen.

Ich schätze Worte,

auf die ich mich verlassen kann.

Ich achte Menschen,

die zu ihrem Wort stehen.

 

Bei ihnen wiegt die Tat

mehr als das bloße Wort.

Auf sie ist Verlass.

Ich kann auf sie bauen.

So wie auf Gott.

 

Jesus meint,

wer auf Gott baut,

gleicht einem Mann,

der sein Haus auf festen

Felsen baute.

Als nun ein Sturm kam,

wurde es nicht weggespült.

 

Im Anfang war das Wort.

Und das Wort war Gott.

Im Anfang war es bei Gott.

 

Gottes Wort folgen Taten.

Es werde Licht

und es ward Licht!

Alles Wasser soll weichen!

Und das Wasser floss zusammen.

Das Land wurde trocken.

Ich will Menschen machen,

die mir gleichen!

Da schuf Gott Adam,

den Menschen.

 

Gott ist ein Gott der Tat

und nicht der großen Worte.

Gott macht wahr, was er verspricht.

Gott hält, was er zusagt:

 

Als die Zeit gekommen war,

sandte Gott seinen Sohn.

Gottes Wort schlechthin.

Gottes absolutes Wort.

In ihm wird das göttliche

Wort Wirklichkeit und greifbar

für jeden, der sich auf dieses Wort

einlassen will:

 

Blinde,

Lahme,

Taube,

Stumme,

Ausgegrenzte,

Kranke,

Verlorengeglaubte,

Sünder,

Du,

Ich.

 

So offenbart sich Gottes Wort.

Nicht in Dogmen.

Nicht in Glaubenssätzen.

Nicht in kirchlichen Lehrschreiben.

Sondern in einem Menschen,

voller Liebe und Barmherzigkeit

all denen gegenüber,

die auf Liebe und Barmherzigkeit

angewiesen sind.

 

Es macht den Abgrund des Menschen

aus, dieses zur Tat gewordene Wort

Gottes ablehnen zu können.

Es macht die Größe des Menschen aus,

Gottes Wort in Christus erkennen

und aufnehmen zu wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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