thomas diener systemische-lösungsorientierte supervision und coaching geistliche begleitung gestalttherapeutische beratung
thomas diener                                                             systemische-lösungsorientierte                                                             supervision und coaching                                                                                                                                       geistliche begleitung                                                             gestalttherapeutische beratung

Weihnachten

Nein,

es ist nicht so,

wie es uns die zurückliegenden

Wochen und Tage mitunter glauben

machen wollen.

Es ist nicht laut.

Es ist nicht schrill.

Es ist nicht verkitscht.

Es ist nicht hektisch.

 

Weihnachten

ist ein ruhiges Fest.

Weihnachten ist ein

sinnliches Fest.

Weihnachten ereignet

sich im Stillen.

 

Am Rande einer Stadt.

Abseits des alltäglichen Betriebes.

Im Hintergrund allen Treibens.

In einem Stall.

Zwischen Ochs und Esel.

Zwischen Heuballen und

schwachen Lichtern.

In einer Krippe.

Weihnachten spielt sich im Herzen

eines jeden von uns ab.

Da soll es geschehen.

Da soll sie geschehen,

die Geburt unseres Gottes.

 

Und wäre Christus

tausendmal geboren,

aber nicht in dir,

so wärest du hoffnungslos

verloren.

 

Nein,

es ist auch nicht so,

wie die vielen Geschehnisse

in dieser Welt, die uns betreffen.

Es ist nicht gefährlich.

Es ist nicht zerstörerisch.

Es ist nicht blutig.

Es ist nicht tödlich.

Es ist nicht brutal.

Es ist nicht verletzend.

Es ist nicht sinnentleert.

Es ist nicht verwirrend.

Es ist auch nicht aussichtslos.

 

Weihnachten ist ein

ganz und gar friedvolles Fest.

Ein Fest, das keinen von

seiner Botschaft ausnimmt.

Im Gegenteil.

Es ist ein Fest, das die Widersprüche

dieser Welt und unseres Lebens

versöhnen will.

Ein Fest, das Menschen

zueinander bringen will:

Über die Konfessionen hinweg.

Über die eigenen Meinungen hinweg.

Über die politischen Orientierungen

hinweg.

Fern ab von Absolutismen

und Fundamentalismen.

 

Zur Geburt versammeln

sich diese Gegensätze

in einem Stall, nahe bei dem Kind:

Hirten, die unterste Schicht

der Gesellschaft,

Könige, die für den Reichtum und

den Wahlstand stehen.

Menschen unterschiedlichen

Glaubens und andersgearteter

Herkunft.

Miteinander blicken sie

in die Augen des Neugeborenen.

Vor ihm gehen sie

alle auf die Knie.

Berührt.

Wehrlos.

Ohne Einschränkungen.

Versöhnt.

 

„Wir können

uns den Luxus

eines isolierten Handelns

heute nicht mehr leisten“,

meinte vor einigen Tagen der

orthodoxe Patriarch

Bartholomäus zu Papst

Franziskus.

 

Ja,

diese Geburt

hebt alles aus den Angeln.

Sicher Geglaubtes löst

sich auf.

Alles scheint in Frage

gestellt zu sein,

am meisten der Mensch

und seine Obsessionen.

Und eine Vision,

ein Geschmack von Leben,

macht sich in den Herzen

derer breit,

die sich tatsächlich und wirklich

anrühren lassen wollen

von dem, was sich da ereignet:

Von Gott, der sich niederbückt

zu jedem von uns und der

uns nah sein will, in

diesem Kind, auf dessen

Schultern alle Macht

liegt.

 

Sie nennen es

„Fürst des Friedens“.

 

Nein,

es ist auch nicht so,

wie es uns mittlerweile

viele andere um uns herum

glauben machen wollen:

Unwirklich.

Irreal.

Illusorisch.

 

 

Weihnachten ist Wirklichkeit.

Eine Begebenheit, die unser

Leben beeinflussen will.

Eine Realität, die in unsere

Welt eingreifen will.

Weihnachten will uns Hoffnung

schenken und Zuversicht,

dass Gott auch in dir

und in mir immer wieder

geboren werden kann

und mit ihm ein Plan von

Leben und Miteinanderauskommen,

den niemand sonst uns in die

Hand drücken kann,

außer Gott – dem Einen.

 

Es stellt sich am Ende

die Frage, an was wir glauben

wollen?

Es stellt sich am Ende

die Frage, an was wir uns

festmachen wollen?

Es stellt sich am Ende

die Frage, wovon

wir uns abhängig wissen

wollen -

von einer grenzenlosen Liebe,

wie sie uns erscheint in den

Augen dieses Kindes, das wir

als Gottes Sohn glauben,

oder von all dem, das diese Liebe

zerstört?

 

Der Glaube und unsere

persönliche Antworten

entscheiden:

 

Über Tod und Leben.

Über Feindschaft und Versöhnung.

Über Armut in ihrer brutalsten Form

oder Leben in Fülle und zwar für alle.

Über Krieg und Frieden.

Am Ende

über unsere Erlösung und

unser Heil.

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Supervision-Coaching-Therapie-Geistliche Begleitung- Pfarrer Thomas Diener