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Irgendwann ist Schluss

Mt 18,15-20

 

 

Irgendwann ist Schluss.

Irgendwann da geht nichts mehr.

Irgendwann ist es einfach aus.

Aus und vorbei.

 

Schließlich,

wie oft soll man sich

noch um den anderen

bemühen,

wie oft soll man ihm

noch sagen, dass es so

nicht geht,

wie oft soll man ihm

noch nahebringen,

dass sein Verhalten stört

und schädlich ist?

 

Irgendwann ist Schluss.

Irgendwann da geht nichts mehr.

Irgendwann ist es einfach aus.

Aus und vorbei.

 

Aber zuvor, zuvor

geschieht eine ganze Menge,

um einen anderen Menschen

wieder auf den rechten Weg

zu bringen. Kann geschehen.

 

Zunächst das Gespräch

unter vier Augen.

Das setzt Mut voraus,

bei dem, der das Gespräch sucht.

Mut und Überwindung.

Das setzt Offenheit voraus,

bei dem, auf den der andere

zugeht.

Offenheit und Bereitschaft.

Das setzt Verstehen voraus,

beiderseits.

Verstehen und Annahme.

Das setzt Vertrauen voraus,

dass das intime Gespräch

fruchten kann.

Vertrauen und Zuversicht.

 

Und wenn das nicht

funktioniert?

Es klingt fast wie ein

gut durchdachtes Rezept,

was das Evangelium

dann anbietet:

 

Wenn das nicht funktioniert,

dann hol noch einen anderen

hinzu.

Zwei Ohren hören besser.

Zwei Augen sehen besser.

Zwei Herzen verstehen besser.

 

Dabei geht es nicht um

Sieger und Gewinner.

Es geht darum, einen Menschen,

der sich in seinem Leben verrannt hat,

ins Leben zurückzuholen.

 

Das kann hin und wieder

ganz schön schwierig sein.

Eltern können ein Lied

davon singen,

wenn heranwachsende

Jugendliche einfach nicht mehr

hören wollen,

wenn weder Mutter noch Vater

einen Zugang zu ihren Kindern

finden können,

wenn alles wie festgefahren

scheint und es keinen Schritt

nach vorne gibt.

Das kann einen

zum Verzweifeln

bringen.

Den einen

und den anderen.

 

Und dann?

Manche holen sich Hilfe.

Vorausgesetzt, sie können es

sich eingestehen, dass sie

selber nichts mehr beim

anderen erreichen können.

 

Familiencoaching.

Familienberatung.

Familientherapie.

 

In der Tat,

das kann helfen,

wenn alle dazu bereit sind.

Auch dabei sind

Mut,

Offenheit,

Verstehen

und Vertrauen

notwendig.

 

Übrigens.

Auch in einer Partnerschaft

kann man durchaus an den

Punkt kommen,

wo es einfach nicht mehr

weitergeht,

wo zwei Menschen sich

nicht mehr ohne andere

Hilfe aus der Lage befreien

können, in die sie

oftmals nach einem langem Prozess

hineingeraten sind.

 

Ehecoaching.

Eheberatung.

Ehetherapie.

 

Manchmal tut es aber auch

ein guter Freund oder eine

gute Freundin, ein Vertrauter,

mit denen man

sich austauschen kann,

die einem beistehen können,

die das ein oder andere

einmal aus einer ganz anderen

Perspektive beleuchten

können.

 

Und auf einmal fällt

der Groschen und man

beginnt zu verstehen

und man fängt an sein

Leben zu verändern.

 

Und wenn das auch

nicht fruchtet?

Dann wird´s schwer.

Zumeist für jene,

die mit ansehen müssen,

wie der andere in sein

vermeintliches Unglück

rennt und die es nicht

verhindern können.

 

Dann gilt es eine andere

Strategie zu entwickeln.

Geduld ist dann gefragt.

Loslassenkönnen nicht weniger.

Vielleicht muss man auch

eine zeitweise Trennung

in Kauf nehmen.

Die bewirkt manchmal

Wunder.

Der Abstand auf die Dinge

bringt sehr oft eine neue Sichtweise

hervor.

 

Jedenfalls sollte

die Tür niemals gänzlich

ins Schloss fallen und für den

anderen verschlossen bleiben.

 

Ausdruck der Hoffnung

in solchen Momenten

ist zweifelsohne

das Gebet.

Das Gebet öffnet unsere

begrenzten Möglichkeiten

auf Gott hin und seine Möglichkeiten

mit uns Menschen, die weitaus größer

und mächtiger sind,

als die unsrigen.

Das entlastet.

Das entspannt.

Das entkrampft.

Das befreit.

 

Von falschen Vorstellungen.

Von blindem Egoismus.

Von verkehrten Denkweisen.

Von unrealistischen Erwartungen.

 

Irgendwann ist Schluss.

Irgendwann da geht nichts mehr.

Irgendwann ist es einfach aus.

Aus und vorbei.

 

Gut zu wissen,

dass bei Gott nie Schluss ist;

dass bei ihm immer noch was geht;

dass er keinen Menschen

so schnell verloren gehen lässt.

Niemals eigentlich.

Ihm bleibt das eine Schaf

immer wichtiger

als die 99 anderen.

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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