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Die Lasten des Lebens abwerfen

Mt 11,25-30

 

„Kommt alle zu mir!

Kommt alle zu mir, die ihr

euch plagt und unter schweren

Lasten zu tragen habt.“

 

Die Einladung Jesu klingt

verlockend. Vor allem doch

für jene, die tatsächlich

unter den Lasten, die ihnen

das Leben auferlegt, schwer

zu tragen haben.

 

„Kommt alle zu mir!

Kommt alle zu mir, die ihr

euch plagt und unter schweren

Lasten zu tragen habt.

Ich werde euch Ruhe verschaffen.“

 

Jesu Einladung geht weiter.

Über das „Zuihmkommen“ hinaus.

Hinter seiner Einladung

steht zugleich seine Zusage:

 

Bei mir findet ihr das, was ihr braucht.

Bei mir findet ihr das, was euch gut tut.

Bei mir findet ihr das, was euch am Leben

erhält.

 

Dabei geht es ihm vor allem

darum, dass der Mensch nicht

an den Umständen seines Lebens

zerbricht und an ihnen zugrunde geht.

Im alten Israel konnte daran

durchaus auch die Thora, das Gesetz,

dafür verantwortlich gemacht werden,

deren Anweisungen oft über

das menschlich Machbare

hinausgingen.

 

„Kommt alle zu mir!

Kommt alle zu mir, die ihr

euch plagt und unter schweren

Lasten zu tragen habt.

Ich werde euch Ruhe verschaffen.

Denn ich bin gütig und von

Herzen demütig.“

 

Das also geht der Einladung

Jesu voraus, dass er gütig auf den

Menschen schaut und bereit ist,

ihm zu dienen. Denn das steckt ja

auch in dem Wort Demut; der Mut

zum Dienen.

 

In Jesus steht uns Gott zu Diensten.

Kaum zu glauben. Aber dem ist so.

 

Unsicher fragt auch

der Beter des Psalms nach:

„Was ist der Mensch, Herr,

dass du an ihn denkst?

Des Menschen Kind,

dass du dich seiner annimmst?“ (Ps 8)

 

Die Antwort auf seine Frage

findet selbst der treue Beter nicht.

Stattdessen bekennt er sich

zur Herrlichkeit und Größe

seines Gottes.

 

Warum Gott schlussendlich

am Menschen so handelt wie

er handelt und ihm zu Diensten steht

lässt sich nicht begreifen.

 

Die Liebe lässt sich eben nicht erfassen.

Die Liebe lässt sich eben nicht denken.

 

Und aus Liebe zu uns ist Gott Mensch geworden.

Und aus Liebe zu uns hat er uns seinen Sohn geschenkt.

Und aus Liebe zu uns ist er am Kreuz gestorben.

Und aus Liebe zu uns hat er uns alle an sich gezogen und uns in seiner Auferstehung das Leben in Fülle zugesagt.

Und aus Liebe hat er uns die Auferstehung zum eigenen Leben hier und jetzt und am Ende unseres Lebens versprochen.

Und aus Liebe lädt er uns dazu ein,

zu ihm zu kommen, immer wieder.

 

„Kommt alle zu mir!

Kommt alle zu mir, die ihr

euch plagt und unter schweren

Lasten zu tragen habt.

Ich werde euch Ruhe verschaffen.

Denn ich bin gütig und von

Herzen demütig.“

 

Zugegeben:

Das klingt den Ärmsten

gegenüber zynisch.

Das klingt der Bussines Class

gegenüber moralisch.

Das klingt für das individuelle

Glück rein psychologisch.

Das klingt wie der vordergründige

Versuch, die schwere Last,

die Menschen zu tragen haben,

schön zu reden und sie durch

das Joch Jesu zu ersetzen.

 

Damit wir es

nicht falsch verstehen:

 

Das Joch Jesu befreit aus

der Enge verhärteter Lebenshaltungen

und Gesetzmäßigkeiten und Gesetzlichkeiten,

aber es ist keine Anleitung

zum „süßen Leben“.

Weiß Gott nicht.

 

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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