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Die Hand, die nicht loslässt

Mt 14,22-33

 

 

Das ist die

vornehmlichste Aufgabe

der Kirche:

 

Den Menschen zu speisen,

dem Menschen das zu geben,

was dieser zum Bestehen braucht

und ihm zu verkünden

den einen Gott,

der gut ist zu ihm,

der sein Leben will,

seine Erlösung,

sein Heil.

 

Das alles ist wie Brot,

das den Hunger des Menschen

zu stillen vermag.

Ein Brot, das nie zu Neige

geht, weil uns dieses Brot in Fülle

geschenkt ist.

12 Körbe davon bleiben übrig.

Alle werden satt.

Kinder,

Frauen

und Männer.

 

Wir müssten nur damit

anfangen einander zu geben

und miteinander zu teilen,

das, was uns so viel bedeutet

wie unser tägliches Brot.

 

Und das bleibt

die ins Auge stechende

Herausforderung

für die Kirche:

Das Boot auf Kurs zu halten.

Dem richtigen Ufer entgegen,

ihm, entgegen zu steuern

und dabei den Glauben

nicht zu verlieren,

dass selbst das Wasser

für den Balken haben

wird, der fest auf Christus

vertraut und seine Hand nicht

los lässt.

 

In einem Gedicht von Werner

Bergengrün heißt es:

„Ob dich die Wellen auf Händen

tragen? Ich weiß es nicht …

das Wagnis des Petrus,

du musst es selber wagen.“

 

Weder der Kirche

noch dem einzelnen

unter uns, wird es im Leben

erspart bleiben können,

die schützende Barke

zu verlassen,

wenn es darum

geht,

dem ursprünglichen Auftrag,

dem gespürten Ziel

seines eigenen Lebens

näher zu kommen.

 

Hierin ist mir Petrus

Vorbild. Hierin bleibt

er mir Vorbild.

 

In seinem Mut.

In seinem Eifer.

In seiner Unerschrockenheit.

In seiner Waghalsigkeit.

In seiner Risikobereitschaft.

In seinem Vertrauen.

In seiner Kühnheit.

In seiner Entschlossenheit.

In seiner Bestimmtheit.

In seiner Beherztheit.

In seinem Glauben.

 

Ich wünschte mir,

ich hätte mehr davon

und ich wünschte meiner

Kirche und all jenen Menschen,

die mit mir Kirche sind,

mehr davon,

weil wir das brauchen,

in den Dunkelheiten

dieses Lebens,

in den Nächten

der Welt,

in den Unsicherheiten

der vielen Stunden

und Tage,

in den vielen einschneidenden

Veränderungen, die das Leben mit

sich bringt …

 

… dann,

wenn es darum geht,

das gegenüberliegende,

das rettende Ufer

nicht aus dem Auge zu verlieren,

und die Verheißung nicht

zu vergessen, die uns

auf unserem Weg mitgegeben

ist.

Die Verheißung

auf Rettung,

auf Erlösung,

auf Leben,

auf Gott.

 

Für einen Moment nur,

wird sich Petrus unsicher.

Und dieser Moment bringt

ihn zum untergehen.

 

Bei aller Risikobereitschaft,

bei aller Waghalsigkeit,

bei aller Entschlossenheit,

bei allem Vertrauen,

die wir an den Tag legen,

wenn es darum geht Schritte

nach vorne zu tun, um in unsere

eigentliche Gestalt hineinzuwachsen,

in das Leben, wozu wir berufen sind

und nach dem wir uns in der Tiefe

unserer Seele sehnen,

bleibt uns auch der Rückschlag

nicht erspart:

 

Kleinglauben.

Misstrauen.

Angst.

Furcht.

Sorge.

Verdruss.

Ärgernis.

Trübsal.

Kummer.

 

So ist das Leben!

So bleibt das Leben!

So kennen wir´s!

 

Doch einer ist´s,

der uns rettet vor dem

Untergang.

Doch einer ist´s,

der einen neuen Anfang

mit uns wagt.

Doch einer ist´s,

der uns an der Hand

nimmt und uns immer wieder

aufs neue herauszieht.

 

Ich wünschte mir,

ich hätte mehr von diesem Vertrauen,

das mich das heutige Evangelium lehrt.

Und ich wünschte meiner

Kirche und all jenen Menschen,

die mit mir Kirche sind,

mehr von diesem Vertrauen.

 

Gott segne uns,

wenn uns die klare Richtung fehlt

und wir hin und hergerissen

werden.

Gott segne uns,

wenn uns der fest Halt

entschwindet und wir den

dunklen Abgrund fürchten.

Gott segne uns,

wenn wir deine rettende

Hand nicht mehr sehen

und vergeblich nach anderer

Hilfe schauen.

Sei du uns nah

und ziehe uns zu

dir.

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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