thomas diener systemische-lösungsorientierte supervision und coaching geistliche begleitung gestalttherapeutische beratung
thomas diener                                                             systemische-lösungsorientierte                                                             supervision und coaching                                                                                                                                       geistliche begleitung                                                             gestalttherapeutische beratung

Beim Namen gerufen

Jes 45,1,4-6

 

 

Ich habe dich

bei deinem Namen

gerufen. (Jes 45,4)

 

Gott sagt dies

durch den Mund

seines Propheten zu Kyros,

dem König der Perser.

Und er nimmt ihn in

seinen Dienst, in den Dienst,

an seinem Volk Israel.

Das soll herausgeführt

werden aus dem Babylonischen

Exil und endlich seine Befreiung

erfahren.

 

Ich habe dich

beim Namen gerufen,

du gehörst mir.

(Jes 43,1)

 

Gott sagt dies durch den Mund

seines Propheten zu seinem Volk

Israel und weiter:

 

Fürchte dich nicht.

Wenn du durchs Wasser schreitest,

bin ich bei dir,

wenn durch Ströme,

dann reißen sie dich nicht fort.

Wenn du durchs Feuer gehst,

wirst du nicht versengt,

keine Flamme wird dich verbrennen

Denn ich, der Herr, bin dein Gott,

ich, der Heilige Israels, bin dein Retter.

Weil du in meinen Augen

teuer und wertvoll bist

und weil ich dich liebe … (Jes 47,1-7)

 

Ich habe dich

bei deinem Namen

gerufen. (Jes 45,4)

 

Wenn Menschen ihren

eigenen Vornamen hören,

dann sind sie oftmals sehr bewegt.

Das Nennen des Namens

setzt vielfach Emotionen frei.

Berührt.

Schafft Nähe.

Bildet Vertrautheit.

Baut Beziehung

zwischen Menschen auf.

 

Beim Namen gerufen

zu werden, kann

etwas Zärtliches

an sich haben und vielen

wie eine sanfte Liebkosung

erscheinen.

 

„He, Du hast gerade

meinen Namen genannt,

sag ihn noch einmal, bitte!

Ich höre ihn viel zu selten

aus deinem Mund!“

 

Diese Worte können

so viel zum Ausdruck bringen:

Umarm mich,

ganz vorsichtig,

ganz  liebevoll,

ganz zart!

Schenk mir deine Nähe.“

 

Huib Oosterhuis schreibt:

 

Von Zweifeln ist mein Leben

übermannt, mein Unvermögen

hält mich ganz gefangen.

Hast du mit Namen mich

in deine Hand, in dein Erbarmen

fest mich eingeschrieben?

Nimmst du mich auf in dein

gelobtes Land?

Werd ich dich noch mit neuen

Augen sehen?

 

Ich habe dich

bei deinem Namen

gerufen. (Jes 45,4)

 

Gott ruft jeden von

uns bei seinem Namen.

Keiner von uns ist

ihm unbekannt.

Ganz im Gegenteil.

Unser Name ist fest

in seine Hand geschrieben.

Unauslöschlich.

Unverrückbar.

Unauflöslich.

Unauflösbar.

Fest.

Bleibend.

Ewig.

 

Die Frage

steht im Raum.

Was fange ich

damit in meinem Leben an?

Mit diesem Wissen.

Mit diesem Bewusstsein.

Mit dieser Kenntnis,

dass mit meinem Namen

ich selber fest ihn Gottes

Hand eingeschrieben bin?

 

Ich habe dich

beim Namen gerufen,

du gehörst mir. (Jes 47,1-7)

Lässt Gott seinen Propheten

zu Israel sagen.

 

 

Das steht.

Das gilt.

Auch für dich.

Auch für mich.

Für jeden von uns.

 

Ich gehöre keinem Menschen.

Ich gehöre keinem Staat.

Ich gehöre keiner Ideologie.

Ich gehöre keiner Religion.

Ich gehöre keiner Kirche.

Ich gehöre nicht einmal mir selber.

Ich gehöre ganz und gar Gott.

 

Diesem Gott,

der sich mir entgegenbückt,

in Jesus, dem Christus.

Diesem Gott,

der sich meiner annimmt,

in Jesus, dem Christus.

Diesem Gott,

der mich bestehen lässt,

in Jesus, dem Christus.

Diesem Gott,

der mir Leben schenkt,

auch über den Tod hinaus,

in Jesus, dem Christus.

 

Ich habe dich

bei deinem Namen

gerufen. (Jes 45,4)

 

Das hat Konsequenzen.

Das hat Folgen.

Das hat Wirkung.

 

Ist es nicht ein

himmelweiter Unterschied,

mit diesem Wissen,

mit diesem Bewusstsein,

mit dieser Kenntnis zu leben

oder nicht?

 

Wenn nicht,

dann bilde ich mir ein,

die ganze Welt auf meinen

Schultern tragen zu müssen,

zu dem bisschen Leben,

das ich selber mein

Eigen nenne.

 

Wenn nicht,

dann bilde ich mir ein,

den ganzen Wust

dieses Lebens bewältigen

zu müssen, der andere

und mir stellenweise

das Leben so schwer erscheinen

lässt.

 

Wenn nicht,

dann bilde ich mir ein,

alle hinge nur von

mir allein ab.

 

Dem ist aber nicht so:

„Gott ist der Herr.

Gott bleibt der Herr.

Sonst niemand“,

sagt die Lesung.

 

Und er ruft uns bei

unserem Namen,

unentwegt.

Wir müssen ihn

nur hören

und diese zärtliche Liebkosung

Gottes zulassen wollen.

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Supervision-Coaching-Therapie-Geistliche Begleitung- Pfarrer Thomas Diener