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Worte, an denen man sich reibt

Lk 13,22-30 / Hebr 12,5-7.11-13

 

Harte Worte,

die uns heute zugemutet

werden.

Schon die Lesung

lässt einen den Atem anhalten

und fordert zum Einwand

heraus:

 

Wen der Herr liebt,

den züchtigt er;

er schlägt mit der Rute

jeden Sohn, den er gern hat.

                                                           Hebr 12,5f

 

Liebe und Schläge,

wie passt das zusammen?

 

Harte Worte,

die uns heute zugemutet

werden.

Das Evangelium trägt

das Seine mit dazu bei.

Es fordert nicht weniger

heraus

zu Einwand,

zu Widerspruch,

zu Distanz,

zu Anfrage.

 

Die Tür ist eng.

Wenige kommen hindurch.

                                                           Lk 13,22f

 

Liebe und Ausgrenzung,

wie passt das zusammen?

 

Es gibt in der Tat Worte,

an denen wir uns reiben.

Es gibt in der Tat Worte,

die stimmen so ganz und gar nicht

mit unseren eigenen Vorstellungen

über Gott,

über seine Absichten mit uns Menschen,

über das Evangelium,

über den christlichen Glauben

überein.

Und es fällt einem schwer,

ihren Sinn und ihre Aussage

zu verstehen.

 

Wenn in der Lesung

von Züchtigung,

von Rute,

von Schlägen

zu hören ist,

gilt es zu beachten,

dass diese Worte auf einem

antiken Vaterbild aufbauen,

das heute auf Ablehnung stoßen

muss, weil eine aggressive und

unterdrückende Pädagogik

der Entwicklung eines jeden

Kindes nur schaden kann.

 

Wenn im Evangelium

von der engen Tür die Rede ist,

durch die nur wenige Menschen

gelangen können und davon,

dass am Ende nur wenige gerettet

werden, dann belehrt uns

Jesus selbst eines Besseren:

 

Es werden viele sein,

die gerettet werden.

Aus allen Himmelsrichtungen,

aus der ganzen Welt

werden Menschen zu Gott

vorstoßen und Gemeinschaft

mit ihm erfahren.

 

Jesu Anspruch,

dass alle Menschen

das Heil erfahren ist weit,

unendlich weit.

Seine Perspektive ist nicht eng.

 

Jedoch:

Der Glaube an ihn

muss sich im Leben verwirklichen.

Der Glaube an ihn

muss zu Weitherzigkeit,

Standhaftigkeit

und zu einer Lebensweise führen,

durch die auch andere Menschen

spüren können:

Bei ihm ist Rettung.

Bei ihm ist Heil.

Bei ihm ist Erlösung.

 

Jessica Bohn schreibt in einem

ihrer Gedichte diesen Gedanken

nieder:

 

Unsere Hoffnung ist eine,

welche die Welt umspannt.

Unser Glaube ist einer,

der Einsatz verlangt.

Unsere Liebe muss sein ohne Grenze und Rand,

denn das verheißene Heil kennt

weder Herkunft noch Stand.

 

Vor Gott gibt es keine

angeborenen oder erworbene Vorrechte

Er lädt alle ein, auch solche,

die wir für unmöglich halten,

bei ihm das Leben in Fülle zu erfahren.

 

So viel steht fest:

Gott will uns bei sich haben.

Dich.

Mich.

Jeden von uns.

 

Jedoch:

Wir müssen unseren eigenen Teil

dazu beitragen, damit sich

Gottes Absicht an unserem Leben

verwirklichen kann.

Ohne uns geht gar nichts.

An uns vorbei tut sich nichts.

 

Worauf kommt´s also an?

Worauf kommt´s an,

wenn wir durch die enge Tür gelangen

wollen?

 

Dass sich unser Glaube bewährt

auch in Zeiten, die für uns nicht

so einfach zu bewältigen sind.

Paulus spricht

von Schlägen,

von Züchtigung,

von Schmerzen.

 

Dass sich unsere Hoffnung nicht

verliert auch in Situationen,

die wir uns selber niemals ausgesucht hätten

und die uns jetzt in die Irre

gehen und verzweifeln lassen

wollen:

an einem selber,

am Leben,

an Gott.

Paulus spricht

von Schlägen,

von Züchtigung,

von Schmerzen.

 

Dass wir nicht wanken,

sondern fest im Glauben

unseren Weg gehen.

Immer nach vorne.

Und immer auf den Ursprung zu,

von dem wir kommen

und auf den jedes Menschenleben

hinzielt, auf die Gemeinschaft

mit unserem Gott.

Paulus spricht

von Heilung.

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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