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thomas diener                                                             systemische-lösungsorientierte                                                             supervision und coaching                                                                                                                                       geistliche begleitung                                                             gestalttherapeutische beratung

Weil für Gott nichts unmöglich ist

Zum Jahreswechsel

 

 

 

Jahresschluss.

Viele Menschen werden den Jahreswechsel

in der kommenden Nacht feiern.

Ausgelassen und fröhlich.

Angestoßen werden sie auf das,

was war

und das, was kommen wird.

Gute Wünsche werden sie sich

für die Zukunft zusagen.

 

Nicht für jeden unter uns endet

dieses Jahr ausgelassen und fröhlich.

Es gibt auch welche, die hängen dem nach,

was in diesem Jahr gewesen war.

Nicht alles davon kann einfach

so zurückgelassen werden,

so als würde jetzt etwas völlig Neues

und Anderes beginnen können.

 

Das Vergangene nehmen wir immer mit.

Einmal schauen wir dankbar darauf zurück.

Ein anderes Mal schauen wir mit Trauer

und mit Schmerz erfüllt, auf das,

was uns zugestoßen ist.

Altes legt sich manchmal

wie ein dunkler Schatten auf

unser Leben nieder.

Und auch der Blick in die Zukunft

kann sorgenvoll stimmen.

 

Jahresschluss.

Diese Stunden laden uns ein,

alles anzuschauen,

alles anzunehmen,

und Gott anheim zu geben,

in seine Hand zu legen,

auf dass er es entgegennehme

und es verwandle,

uns zum Segen werden lasse.

Das Gute und Gelungene,

wie das weniger Gute und das,

was uns nicht gelungen ist,

wie auch das Bedrückende und Angstmachende,

im Hinblick auf das, was noch kommen wird.

 

Die Tage um den Jahreswechsel

stimmen viele Menschen nachdenklich.

Sie besinnen sich auf ihr Leben.

Sie schauen auf das, was aus ihrem Leben

geworden ist, nicht nur im vergangenen Jahr.

Und sie fragen sich, wohin es sie weiter führen wird.

Manchmal stellen sie dabei fest,

wie unmerklich sie dem Verrinnen der

Zeit ausgeliefert sind,

wie begrenzt die eigenen Möglichkeiten sind,

das Leben zu gestalten.

und was sie bislang versäumt

und noch nachzuholen und aufzuholen

haben.

Es gibt Menschen, die entdecken dabei,

dass sie eigentlich nie wirklich gelebt haben,

dass sie immer nur gelebt wurden,

dass sie viel mehr aus ihrem Leben hätten

machen können,

dass ihnen die Erfahrung des eigenen Lebens

und dessen, was an Sehnsucht und Wünschen

in ihrer Seele verborgen liegt, versagt geblieben ist.

So etwas stimmt traurig.

 

Diese Stunden am Ende dieses Jahres

geben uns aber auch

die Möglichkeit, einen neuen Aufbruch in

ein noch unbekanntes Land zu wagen,

das von uns entdeckt werden will.

Diese Stunden verstehen sich als eine Einladung an uns,

in der vor uns liegenden Zeit,

dem wirklichen Leben auf die Spur zu kommen

und mit ihm all dem, was in uns selbst

an Wünschen und Erwartungen an das Leben

verborgen liegt.

Diese Stunden wollen unserer Seele Flügel wachsen lassen

und uns dazu ermutigen,

unser Verlangen nach Leben nicht länger versteckt zu halten

und zu unterdrücken,

sondern ihm Ausdruck zu geben

durch die grundsätzliche Bejahung und Annahme unseres Lebens.

Weil Gott selbst zu unserem Leben sein Ja gesprochen

und es angenommen hat.

 

In diese Einladung

zum Leben

mischt sich nicht selten

ein anderer Gedanke.

Es ist die Frage nach den eigenen Möglichkeiten,

aus seinem Leben etwas zu machen.

Viele trauen diesen Möglichkeiten

nicht.

Sie erachten notwendige Schritte nach vorne

für unmöglich.

Festgefahren glauben sie sich.

Es fehlt ihnen

an Willen,

an Mut,

an Vermessenheit,

alte Grenzen zu sprengen

und das Vertrauen in die eigenen Kräfte.

 

An diesem Punkt setzt unser Glaube

an.

An diesem Punkt, ist es unser Glaube,

der uns Mauern überspringen lassen

will und uns auf das Unmögliche in unserem Leben

hoffen lässt.

Mit anderen Worten:

 

Was bei Menschen unmöglich ist,

das ist bei Gott möglich.

 

Wie oft stehen wir da, wie Maria

und fragen zögernd nach:

Wie soll das geschehen?

Wie kann es sein?

 

Wir selbst bleiben uns

die Antwort auf diese Fragen schuldig.

Weil wir nur mit unseren eigenen begrenzten Möglichkeiten

in unserem Leben rechnen.

Weil wir glauben, alles Gelingen unseres Lebens hinge

nur von uns allein ab.

Weil wir uns ganz selten auf Gott hin wirklich loslassen können,

in dem Vertrauen, dass er es ist,

der uns lenkt,

der uns führt,

der uns weist,

der uns zum neuen Leben befreit.

 

Was bei Menschen unmöglich ist,

das ist bei Gott möglich.

 

Wenn es uns nur möglich wäre,

an Gottes Möglichkeiten mit uns und unserem Leben

mehr zu glauben, als an die eigenen Möglichkeiten.

Das Leben wäre nur halb so bedrückend und beängstigend.

Und wir selber könnten uns freier fühlen

und mit den ausgebreiteten Flügeln unserer Seele

dem entgegenfliegen, was uns von Gott

verheißen ist,

unbelastet und unvoreingenommen,

dem wahren und wirklichen Leben entgegen.

 

Was bei Menschen unmöglich ist,

das ist bei Gott möglich.

 

Die Erfahrung dessen,

setzt voraus,

dass wir Gott selbst an uns handeln lassen,

dass wir uns seinem Willen hingeben

und an uns geschehen lassen,

wie er es sagt und meint.

 

Die Erfahrung dessen,

setzt voraus, dass wir Gott gegenüber

unser vorbehaltloses Ja zum Ausdruck bringen

und ihm unser Vertrauen schenken,

ihm den Glauben entgegenbringen,

dass er es gut mit uns meint

und uns zum Leben befreit.

 

Nicht nur heute,

sondern an allen Tagen

unseres Lebens,

auch in dem neuen, noch vor uns liegenden Jahr.

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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