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Wasser zu Wein - Ende in Anfang

Joh 2,1-11

 

Ein Fest soll stattfinden.

Eine Hochzeit.

Im Land der Juden.

Dem Land Israel.

Der Heimat Jesu.

Und er und seine Jünger

und auch Maria

sind mit dabei.

 

Eine Hochzeitsfeier ist im Lande Jesu,

etwas ganz Besonderes.

Sie dauert sieben Tage.

Alle sind dazu eingeladen.

Die Familie.

Die Freunde.

Die Nachbarn.

Das ganze Dorf.

 

Es wird gegessen.

Es wird getrunken.

Es wird gesungen.

Es wird getanzt.

Wie gesagt:

Sieben Tag lang.

 

Da kann es schon einmal vorkommen,

dass etwas ausgeht,

dass etwas nicht reicht.

Zum Beispiel der Wein.

Sechs große Krüge mit Wein

stehen zur Verfügung.

Ein Krug fasst etwa hundert Liter.

Eine ganze Menge.

600 Liter Wein für sieben Tage.

 

Unvorstellbar.

Aber der Wein geht aus.

 

Maria bekommt das mit.

Sie weiß:

So etwas ist peinlich.

Für das Brautpaar.

Für die Eltern des Brautpaars.

Deshalb will sie etwas tun,

um das Schlimmste zu verhindern.

Maria will helfen.

 

Sie geht zu Jesus.

Sie flüstert ihm zu:

„Jesus, die haben keinen Wein mehr!

Tu was!

Hilf ihnen!“

 

„Jetzt nicht.“

meint dieser.

„Nein.

Meine Stunde,

die Zeit, um zu helfen,

ist noch nicht da.“

 

Maria versteht.

Sie zieht sich zurück.

Und sie wendet sich an die,

die die Gäste mit Wein versorgen.

Sie sagt:

„Was Jesus euch sagt,

das tut!“

 

Mit anderen Worten,

wie immer auch Eure Not und Sorge

aussieht, verliert nicht den Kopf,

behaltet die Nerven und hört auf

sein Wort. Dann wird alles gut.

 

Es geht um mehr,

als um sechs leere Krüge.

Es geht um mehr,

als um eine Hochzeit im

Land Jesu.

Es geht um Dein und es geht um

mein Leben.

Und es geht um die Frage,

was Jesus uns zu sagen hat,

in den Augenblicken,

in denen uns Not und Sorge so sehr

gefangen nehmen,

wir anfangen, den Kopf zu verlieren

und auch die Nerven,

in denen alles in Frage gestellt zu sein scheint

und wir weder ein noch aus wissen.

 

Jesus hat jedem von uns

etwas zu sagen:

Kindern,

Jugendlichen,

jungen Erwachsenen

Familien,

Alten,

Kranken,

jenen, die sich ihm

anvertrauen wollen.

 

Wie wäre es z.B. damit:

Macht euch keine Sorgen!

Habt keine Angst!

Ich bin bei euch!

 

Oder:

Liebt einander.

Vergebt einander.

Sei barmherzig,

wie es eurer Vater im Himmel

ist.

 

Oder:

Glaubt!

Glaubt an Gott

und glaubt an mich!

 

Es gibt so viele Worte Jesu,

die in unserem Leben greifen könnten,

die uns anrühren könnten,

die uns wieder aufrichten,

stärken und zuversichtlich stimmen

könnten,

die uns treffen könnten,

mitten ins Herz,

wenn wir bereit wären,

sie zu hören.

 

Bei der Hochzeit zu Kana

sagt Jesus zu den Dienern:

„Füllt die Krüge mit Wasser.

Macht sie randvoll.

Und dann,

dann soll der,

der für die Feier verantwortlich ist,

davon kosten.“

 

Und der kostet.

Und der probiert.

Und der schmeckt.

Kein Wasser.

Sondern Wein.

Einen besseren als den zuvor.

Ein Wunder.

Das erste Wunder Jesu.

 

Darauf käme es an:

Auf Jesu Wort zu hören.

An Jesu Wort festzuhalten.

Das zu tun, was er uns sagt,

und zwar in alle Lebensumstände

hinein.

In die guten und

in die weniger guten Augenblicke

unseres Lebens hinein.

In die fröhlichen und

in die traurigen Momente

unseres Lebens hinein.

 

Ich bin sicher,

nicht nur Wasser wird sich

zu Wein verwandeln,

sondern, unser ganzes Leben

wird eine Wandlung erfahren können

und unser Miteinander

und diese Welt.

 

Ein Gedicht

von Maria Stratmann bringt

es so auf den Punkt:

 

Hören,

ganz Ohr sein,

hinhören und verstehen,

was hier und jetzt

getan werden will.

 

Hören,

im Schall der Worte erkennen,

was wichtig ist,

was hier und jetzt

in Bewegung bringt.

 

Hören,

das Herz öffnen für den Einen,

dessen Worte Leben sind,

der hier und jetzt

unsrer Leben verwandeln

will.

 

 

 

 

 

 

 

Weiterführende Seiten:

 

TelefonSeelsorge

www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

 

Bistum Speyer

www.bistum-speyer.de



Deutsche Bischofskonferenz

www.dbk.de



BTS

Gesellschaft für Organisationberatung

Training und Supervision

www.bts-mannheim.de



Deutsche Gesellschaft für Supervision

www.dgsv.de









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